Mit Engagement und Herzblut

Der Spielmannszug ehrte beim Bayerischen Abend treue Mitglieder. Malu Enderlein-Schmidt (rechts) hofft auch zukünftig auf deren tatkräftige Unterstützung. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
15.11.2014
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Vereinsarbeit ist out. Wer braucht so etwas heutzutage noch? Diese Sätze treffen auf viele Vereine zu. Auch für den Spielmannszug wird es immer schwieriger, Kinder oder Jugendliche zur Vereinsarbeit zu bewegen und zu halten.

Beim Bayerischen Abend wurden Mitglieder geehrt, die bereits fünf, zehn, 20, 30 und 40 Jahre dem Spielmannszug die Treue halten. Die Gemeinschaft definiert sich fast wie eine große Familie, wo Kameradschaft großgeschrieben wird und Gemeinschaftsdenken ein Erfolgsrezept ist; ganz nach dem Motto: "Einer für alle - alle für einen".

"Dies funktioniert nur mit treuen Mitgliedern, denn jeder Spieler ist wichtig, egal ob zur Probe oder bei einem Auftritt", betonte die organisatorische Leiterin Malu Enderlein-Schmidt. Sie dankte den Mitgliedern für ihre regelmäßige Teilnahme an den Proben, fleißige Beteiligung bei den Auftritten, für Teamgeist und Kameradschaft. Enderlein-Schmidt gab das Ergebnis der letzten Besprechung mit den Jugendlichen bekannt. Sie waren sich einig, dass der Spielmannszug nicht sterben darf, auch wenn es für manche zeitlich schwierig ist, Ausbildung und Beruf mit der Musik unter einen Hut zu bringen. Auf Anregung werden die Mittwochsproben seit dieser Saison neu gestaltet. Einmal im Monat findet eine Gemeinschaftsprobe statt.

"Wir bauen und sind stolz auf unsere Jugendlichen", sagte Enderlein-Schmidt. Sie bedankte sich bei der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit. Den langjährigen Mitgliedern galt ein besonderer Dank. Katharina und Marcus Eibel wurden für fünfjährige und Sophia Peter für zehnjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. Chrissi Melchner ist dem Spielmannszug seit 20 und Joe Ackermann seit 30 Jahren treu.

40 Jahre ist Roland Kammerer mit vollem Einsatz aktiv. Er übernahm 1991 das Amt des Tambourmajors und ist seit 1994 stellvertretender Tambourmajor. Bei den Trommler-Auftritten ist es für ihn selbstverständlich, den Tambourstab zu übernehmen.
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