Paddelnde "Rebläuse"

Viel Spaß brachte das Sautrogrennen, das am Samstag das Fischerfest eröffnete und zahlreiche Zuschauer an den Stadtweiher lockte. 14 Mannschaften nahmen an der Gaudi-Veranstaltung des Fischereivereins teil, Reinhold Müller (auf dem Steg mit Mikrofon) moderierte. Bilder: rgr (2)
Lokales
Grafenwöhr
29.06.2015
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Es war ein feuchtfröhliches Spektakel, bei dem so mancher ein unfreiwilliges Bad nahm. Das Team "Nautilus" hatte deshalb vorsorglich schon mal Schwimmreifen mit an Bord. Aber Moderator Reinhold Müller beruhigte: "Im Stadtweiher geht keiner unter, da kann man noch stehen!"

"Dabeisein ist alles" und "Spaß muss sein": Das galt beim traditionellen Sautrogrennen des Fischereivereins. Mutige Sprünge ins 18 Grad "warme" Wasser und die Anstrengungen der Mannschaften, möglichst vor dem Gegner das Ziel zu erreichen: Das wollten sich viele Schaulustige nicht entgehen lassen. Zumal heuer Bürgermeister Edgar Knobloch und JMTC-Kommandeur Brigadegeneral Christopher G. Cavoli in einem Boot saßen und auch der Kommandeur der US-Garnison Bavaria, Colonel Mark A. Colbrook, an den Start ging.

Vorsitzender Wolfgang Specht begrüßte die zahlreichen deutschen und amerikanischen Besucher sowie die Partnerschaftsgäste aus Grafenwörth (Niederösterreich) zur Auftaktveranstaltung des Fischerfestes. Als rein deutsche Teams gingen René Wächter und Carina Dippl als "Mad Mix", Jürgen Ulm und Michael König als "FC 60" sowie Thomas Ernstberger und Thomas Walberer als "TNT" an den Start.

Stadtrat Gerald Morgenstern und Command Sergeant Major Jeffrey R. Huggins nannten sich "Bavarian American Submarine", Colonel Mark A. Colbrook und Command Sergeant Major Jeffrey Ryan Dillingham "Nautilus" sowie Nick Cavoli und Justice McCattee "The Corilla Fish". Oberst Adam Loveless und Stadtrat Josef Neubauer bildeten die Mannschaft "U-Boot",

Aus Grafenwörth traten zwei Teams an: "Die Rebläuse" mit Gerald Heiß und Markus Gmeiner sowie die "Fleißigen Rebläuse" mit Herbert Reisinger und Martin Überacker. Letztere hatten die richtige Namenswahl getroffen: Sie paddelten so fleißig, dass sie mit 54 Sekunden die Schnellsten beim Sautrogrennen waren.

Die Jugend stellte sich ebenfalls der Herausforderung. Sebastian Schultes und Patrick Ulm ("Das Schwimmgerät") siegten hier in 1:20 Minuten. Sichtlich Spaß hatten auch Max Conrad und Robin Burk als "Ghost Riders", Manuel Kirchhofer und Tobias Ulm als "Die Absäufer" sowie Marco Kraus und Noah Arnold als "Jugendfeuerwehr".
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