Paradies für Krippenkinder vollendet

Lokales
Grafenwöhr
21.09.2015
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Für die Krippenkinder in Grafenwöhr entstand innerhalb kürzester Zeit ein Spielparadies - dank großherziger Spenden. Nun feierte die Einrichtung Eröffnung.

Sprichwörter müssen nicht immer stimmen. "Was lange währt, wird endlich gut", ist eines der bekanntesten. Was die Neugestaltung des Außenbereichs für die 26 Krippenkinder der Tagesstätte St. Theresia betrifft, war die Maßnahme bereits nach gut zweieinhalb Wochen bewältigt.

Auf rund 500 Quadratmetern entstand durch die Garten- und Landschaftsbaufirma Josef Hausner aus Parkstein unmittelbar neben dem bisherigen Spielareal für die Allerjüngsten ein kleines Idyll mit Wohlfühlambiente. Eingesäumt von Sträuchern, schlängelt sich zwischen viel Grün ein schmaler Weg. Links und rechts stehen Spielgeräte wie Sandkasten mit Sonnenschutz, Rutsche, Korbhaus und Nestschaukel. Auch ein Rückzugsbereich ist integriert. Kleine Hügel vermitteln ein interessantes Gesamtbild. Kita-Leiterin Martina Müller betonte die optimale Umsetzung der Ideen und Anregungen des Krippenteams mit der Gartenfachberaterin des Landkreises, Claudia Saller. Stadtpfarrer Bernhard Müller erteilte den kirchlichen Segen. Zur kleinen Zeremonie waren Vertreter der Stadt und Gönner eingeladen.

"Der langersehnte Krippengarten für unsere Jüngsten konnte durch Ihre finanzielle Unterstützung geplant und verwirklicht werden", bilanzierte Martina Müller. Dabei dankte sie auch der Kirchenverwaltung für die Zuwendung. Seit 2007 bestehe das Angebot an Krippenplätzen für unter Dreijährige. Die Tagesstätte sei zu diesem Zeitpunkt im gesamten Landkreis führend gewesen, bemerkte sie nicht ohne Stolz. Aufgrund der Nachfrage wäre ein Jahr später noch eine zweite Einheit dazugekommen.

Mit der Umgestaltung dieser Fläche zum Krippengarten sei nun das Angebot komplett, hätten die Kleinen bisher auf der Terrasse doch lediglich einen sehr begrenzten Raum zur Verfügung gehabt, freute sich die Sprecherin. Mit Interesse verfolgten sie täglich den Baufortschritt, konnten zusehen wie ihr Spielbereich Gestalt annahm.

Auch Kirchenpfleger Paul Reichenberger zeigte sich angetan und dankte namens der Kirchenverwaltung als Träger der Einrichtung für das Engagement und die Spendenbereitschaft von "annähernd 100 Prozent". Dadurch habe man "unbürokratisch, unkonventionell und schnell" handeln können. Dieser besondere Spielbereich sei "den Bedürfnissen entsprechend überschaubar und weitläufig" gestaltet worden.

Reichenberger wünschte den Kleinen hier "eine erlebnisreiche, unfallfreie und glückliche Zeit", um generell anzumerken: "Jede Spende an die Kindertagesstätte St. Theresia ist eine Investition in unsere Zukunft." "Vergelt's Gott Ihnen allen für das Mitwirken", dankte auch Stadtpfarrer Müller nach dem Segnungsakt.
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