PEGA und vier Neue

Lokales
Grafenwöhr
01.04.2015
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Die Zukunft der PEGA beschäftigte den Wirtschaftsverein Grafenwöhr bei der Jahreshauptversammlung. Der Tenor lautete: "Wir wollen, dass es weitergeht."

"Die Gewerbeschau ist eine super Sache, wir werden sie weiter befürworten, wenn alle an einem Strang ziehen", merkte Vorsitzende Jutta Carrington-Conerly zur Diskussion um die Gewerbeausstellung in Kirchenthumbach im Jahr 2016 an (wir berichteten). Sich nicht in die Debatte einmischen und auf weiter gute Zusammenarbeit hoffen, war das Resümee aus der Versammlung. Bürgermeister Edgar Knobloch wünscht sich ebenfalls, dass die PEGA beibehalten wird.

Dem Grafenwöhrer Wirtschaftsverein seien vier neue Mitglieder beigetreten: JDCOM-Telekommunikaiton, Crystall-Shop, Schreinerwerkstatt Gebhardt und die Commerzbank. Der Verein setze sich derzeit aus 68 Mitgliedern zusammen. Zu den Aktivitäten zählte die Vorsitzende das Engagement und die Spenden für den Adventsmarkt, die Teilnahme an Besprechungen sowie Sitzungen und die Präsenz bei der Ausbildungsmesse.

Kassenwart Gerhard Pappenberger gab einen positiven Bericht ab. Die Revisoren Josef Brunner und Anita Hessler bescheinigten dem Kassier eine einwandfreie Kassenführung. Das "Vierstädtedreieck-Geld" werde gut angenommen, mit Umsätzen von 11 000 Euro werde die heimische Wirtschaft unterstützt.

Reklame für Wochenmarkt

Blumen gab es für Schriftführerin Alexandra Reiter und Anita Hessler sowie für Gerhard Pappenbergers Frau Brigitte. "Es ist positiv, wenn eine Stadt einen Wirtschaftsverein hat und dieser gut mit der Kommune zusammenarbeitet", lobte der Bürgermeister das Engagement der Gewerbetreibenden. Reklame machte er bei für den Wochenmarkt, der ab 23. April regelmäßig am Donnerstag von 9 bis 14 Uhr am dem Marktplatz stattfinden soll. Sieben Händler würden "Frisches aus der Region" anbieten.

Verständnis zeigte Knobloch dafür, dass keine Grafenwöhrer Anbieter unter den Marktleuten seien, diese würden ja ihre eigenen Läden vor Ort betreiben. Beibehalten werden sollte laut dem Bürgermeister der verkaufsoffene Sonntag beim Annamarkt im Juli. Knobloch appellierte für mehr Werbung und Präsenz. "Wir haben einiges an Betrieben und Global-Playern zu bieten, die Lebensbedingungen auf dem Lande sind gut. Dafür müssen wir mehr auf die Pfanne hauen", forderte Knobloch.

Den Gewerbetreibenden bot der Bürgermeister immer eine offene Rathaustür an. Vorstandsmitglied Alois Gradl war begeistert vom Musical "Wenn Bäume sprechen". Das Engagement der jungen Sänger will der Wirtschaftsverein mit einer Spende unterstützen. Ebenso soll die Tanzgruppe der SV TuS/DJK bedacht werden. Für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge im St.-Michaels-Werk will der Wirtschaftsverein Lehrbücher zur Verfügung stellen.
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