Pfarrer mit Filzhut

Stadtpfarrer Bernhard Müller ging beim Seniorenfasching als Wandersmann auf die Bühne und erfreute die Gäste mit lustigen Geschichten. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
16.02.2015
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Eine Predigt mit Filzhut und kariertem Hemd? Pfarrer Bernhard Müller legte beim Seniorenfasching nicht sein übliches Gewand an.

Das hat beim Seniorenfasching fast schon Tradition: Stadtpfarrer Bernhard Müller hält keine Predigt, sondern tritt als Sänger auf und erzählt lustige Geschichten.

"Leit, Leit, Leitl, müaßts lustig sei ... derfts ... ja net traurig sei ... denn mit der Traurigkeit kimmt ma net weit", so der Pfarrer in seinem Wandersmann-Kostüm. Der Wanderer hatte in seinem Rucksack jede Menge Marschgepäck dabei, das man unbedingt mitnehmen sollte, wenn man in den Himmel kommt. Zum einen waren darin Handschuhe, denn es ist schließlich "kalt, weil der Schnee abifallt".

Da es über den Wolken weit und breit kein Wirtshaus gibt, sollte ein Krapfen nicht fehlen. Auch der "Neue Tag" sollte eingepackt werden: "Man will ja was neis hören." Und zu guter letzt sollte "a Madl" mit auf die Reise gehen. Beim Musizieren konnten sich einige Gäste bestimmt an das Lied "Der weiße Mond von Maratonga" erinnern. Zu dieser Melodie sang Pfarrer Müller "Der weiße Hund", der ihm viel Ärger eingebracht habe. Gelacht wurde über die "heikle G'schicht vom Franzl", der zuerst die Zenzi und später die Edeltraud heiraten wollte, aber vom Vater aus nicht durfte. Den Senioren gefiel diese Art der "Predigt", die mit stürmischen Applaus belohnt wurde.
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