Schüler machen Stadt schöner

Selbstbewusst präsentierten die Schüler ihre Holzskulpturen aus schwerer Eiche und Kirschholz. Förderlehrerinnen Katharina Scherl (links) und Ingrid Guss (zweite von rechts), sowie Rektor Gerhard Götzl (Mitte) organisierten vonseiten der Schule aus, das Mehrgenerationenhaus Grafenwöhr (rechts, Leiterin Elisabeth Gottsche) und die Stadt Grafenwöhr unterstützten als Kooperationspartner. Bild: myd
Lokales
Grafenwöhr
06.08.2015
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Sie kamen, sahen und verschönerten. "Öffentlichen Raum begreifen" hieß das Projekt, bei dem Grafenwöhrer Mittelschüler neue Holzpfosten für die Pestsäule gestalteten. Ob diese jemals dort stehen werden, ist derzeit aber unklar.

Kurz vor den Ferien unternahmen die Schüler mit Raimund Röttenbacher einen Stadtrundgang. Ziel war, einen intensiveren Blick für die Stadt zu entwickeln. Sie bekamen einen historischen Überblick über Grafenwöhr und sollten besonders darauf achten, wie die Flächen der Stadt gestaltet sind. Wo kann man noch etwas verbessern, verschönern oder verändern? Auf dieser Grundlage haben die Jugendlichen ihre Projektideen entwickelt.

Optisch unpassend

An der Pestsäule beim Rathaus stellten sie fest, dass die Holzpfosten zur Abgrenzung des Denkmals optisch nicht passen. Die Jugendlichen überlegten sich neue Gestaltungsmöglichkeiten und so war die Idee mit den Holzskulpturen geboren. Einige Schüler machten sich zusammen mit dem Holzbildhauer Alfred Tragl aus Winklarn an die Arbeit.

Als Material wählten sie schweres Eichenholz, eine weitere Skulptur entstand aus Kirsch-Holz. Auch die Förderlehrerinnen Ingrid Guss und Katharina Scherl begleiteten das Projekt. In 20 Arbeitsstunden formten die Schüler die Holzbohlen zu eindrucksvollen Skulpturen. Im Anschluss wurden diese noch gekalkt, um das Holz haltbarer zu machen.

Platz gesucht

Stolz präsentierten sich die Schüler nun mit den Werken. Ob sie jedoch an der Pestsäule einen Platz finden ist derzeit fraglich, da die ehemalige Begrenzung wegen des Wochenmarkts entfernt wurde. Aber in Zusammenarbeit mit der Stadt wird sicher noch ein geeigneter Platz gefunden. (Hintergrund)
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