Schwester Rabiata zeigt Zähne

Lokales
Grafenwöhr
14.02.2015
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"Männerschnupfen" und andere Wehwehchen: Der Katholische Frauenbund ließ beim Seniorenfasching mit seinen lustigen Sketchen kein gutes Haar am Pflegenotstand.

Eigentlich ist der Pflegenotstand zum Weinen. Aber, wenn Schwester Rabiata (Luise Stengl) an die Sache rangeht, kann man nur noch lachen. Das ernste Thema bereitete der Katholische Frauenbund beim Seniorenfasching im Grafenwöhrer Jugendheim humoristisch auf.

Zähneputzen, Gesicht und Füße waschen oder der Gang zur Toilette gingen bei Schwester Rabiata, ausgestattet mit einer Trillerpfeife, zack-zack. Den Gästen wurde demonstriert, wie schlimm ein "Männerschnupfen" sein kann und wie ein Werbespot gedreht wird. Rita Uschold und Theresia Hacker bewiesen dem Publikum dabei ihr schauspielerisches Talent.

Die Gruppe des Frauenbundes machte außerdem ihren Frust über den Regen im August deutlich. Zu Klängen des "Radetzkymarsches" ließen die Tänzerinnen anschließend in schwarz-weißer Kleidung ihre Beine schwingen. Ein schwieriges Unterfangen, wenn immer ein Bein in der Hose der Nebenstehenden steckt. Auch die Gäste nahmen die Gelegenheit zum Tanzen wahr, denn "Traurigkeit und Herzeleid haben heute nichts verloren", meinte Johanna Wohlmann vom Seniorenteam des Katholischen Frauenbundes. Viel Wirbel brachte eine Horde wilder Piraten in den Saal. Mit Kaffee, Krapfen und Kücheln wurden die Senioren verwöhnt. Der Harmonika-Franz sorgte für das musikalische Programm, unter anderem mit der "Kleinen Kneipe". Der Musiker brachte das Fazit beim Fliegerlied auf den Punkt: "Heit is so a schöiner Doch."
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