"Solibrot"-Aktion nach Familiengottesdienst ein Erfolg: 50-Cent-Spende pro Stück
Brot geht weg wie warme Semmeln

Der Katholische Frauenbund gestaltete den Gottesdienst in der Friedenskirche und appellierte an die Solidarität der Menschen. Anschließend wurde den Frauen das "Solibrot" fast schon aus den Händen gerissen. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
25.03.2015
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Frisches Brot aus der Stadtmühle kann die Welt verbessern: Nach dem Misereror-Familiengottesdienst verkaufte der Frauenbund rund Hundert "Solibrote". Pro Stück werden 50 Cent gespendet.

Viele Einwegprodukte würden die Umwelt verschmutzen. Die Folge: Menschen in anderen Ländern müssen für den Luxus anderer leiden. Die Predigt von Doris Baumann, Theresia Hacker und Beate Doleschal handelte von zwei Frauen, die sich fragten, ob alles so bleiben solle. "Willst du auf Komfort verzichten, auf neue und modische Klamotten? Willst du nicht mehrmals im Jahr in den Urlaub fliegen?", fragte die eine.

Eigentlich sei sauberes Wasser, genug zu essen, Gesundheit, die Familie und eine unzerstörte Natur das Wichtigste, entgegnete die andere. Die Menschen würden aber immer mehr wollen. "Keiner denkt nach, wer seine Hose genäht und gefärbt hat. Hauptsache, sie ist schick und vor allem billig", hieß es.

"Viele Menschen zahlen mit ihrer Gesundheit und mit ihrem Leben für unseren Wohlstand." Dabei könne jeder von uns das Ruder herumreißen und eine kleine Veränderung wagen. "Nehmen wir Abstand von der Ausbeutung und fangen wir im Kleinen an", lautete die Devise.

Die Aktion läuft in der Stadtmühle noch bis Ostern. Musikalisch begleitete der Chor "Ex Animo" unter der Leitung von Iris Eckert den Gottesdienst.
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