SPD besichtigt Pausenhof der Grund- und Mittelschule - Pläne für Neugestaltung
Ein Klassenzimmer im Freien

Lokales
Grafenwöhr
07.02.2014
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Ein Amphitheater, fruchttragende Bäume, Plätze, auf denen die Schüler spielen, gestalten und sich bewegen können - Gerhard Götzl, Schulleiter der Grund- und Mittelschule, stellte einige interessante Ideen vor, die im Zuge der Neugestaltung des Pausenhofs realisiert werden sollen.

Um den Kindern in der Pause einen Ort bieten zu können, der sie entdecken, lernen und spielen lässt, soll der reine Asphaltplatz einer Kombination aus Pflanzen, verschiedenen Oberflächenstrukturen und Ruhemöglichkeiten weichen. Zusammen mit dem Kollegium hat Götzl mehrere Ideen entwickelt, die den Ort des Lernens noch schöner machen sollen.

Diese eröffnete er den SPD-Stadtratskandidaten, dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Helmuth Wächter und dem SPD-Landratskandidaten Udo Greim bei einem Ortstermin.

Es sollen beispielsweise Plätze für ästhetische Objekte und variable Gestaltung errichtet werden. Besonders die Möglichkeit, ihre Umgebung immer wieder zu Verändern, sei für Kinder sehr wichtig, um ihre Fantasie anzuregen und sie selbst entdecken zu lassen. "Das beste Außengelände ist eines, das nie fertig wird", meinte Götzl. Auch ein Klassenzimmer im Freien sei geplant. "Es soll die Form eines Amphitheaters haben und aus pflegeleichten Steinen sein", verriet der Schulleiter. Außerdem sollen verschiedenen Sitzgelegenheiten in allerlei Formen, Größen und Materialien sowie viel Grün durch Bäume und Sträucher in den neuen Pausenhof integriert werden.

Kinder dürfen mitreden

Besonders dem Verkehrsübungsplatz käme das zugute, denn dadurch bekäme die Situation einen natürlicheren Charakter für die Kinder. Wir wollen vor allem die Schüler mit einbeziehen und ihnen die Möglichkeit geben, konkrete Wünsche zu äußern", erklärte Greim.

Götzl plädierte dafür, dass Kinder nicht in Watte gepackt werden dürfen und unter ständiger Beobachtung von sogenannten "Helikopter-Eltern" stehen sollten. "Die Kinder müssen lernen, mit Schwierigkeiten umzugehen. Das müssen sie auch im späteren Leben können", betonte Götzl. Deshalb sollen nicht nur die glatten Oberflächen weichen: Bei der Pflanzenauswahl müsse keine besondere Rücksicht genommen werden. Auch Sträucher mit Dornen dürften kein Tabu sein. Wichtig war dem Schulleiter, dass die Kinder mit Wasser "pritscheln" dürfen, oder die Möglichkeit haben, im Matsch zu spielen.
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