Stadtpfarrer dankt Ehrenamtlichen der Pfarrei
Wertvolle Helfer

Lokales
Grafenwöhr
26.11.2014
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Um die 4500 Seelen zählt die katholische Pfarrei Grafenwöhr. Soll eine so große Gemeinde aktiv und lebendig gestaltet werden, geht es nicht ohne Ehrenamtliche, die dem Pfarrer hilfreich zur Seite stehen und tatkräftig zupacken. Das ganze Jahr hindurch. Stadtpfarrer Bernhard Müller weiß es wohl und schätzt es sehr, dass er dieses Glück hat.

Zum Abschluss des Kirchenjahres lädt er daher seit Jahren schon die zahlreichen Idealisten zu einem köstlichen Büfett ins Jugendheim ein. Frauen, Männer, Jugendliche, sie arbeiten gern für ihre Gemeinde und damit letztlich zur Ehre Gottes - ohne Dank und Anerkennung zu erwarten. Dennoch nehmen sie die Einladung zum Vergelt's-Gott- und Helferessen jeweils gerne an.

Jetzt war es wieder soweit, dass sich nach dem Gottesdienst - zelebriert von Pfarrer Müller und Kaplan Thomas Thiermann - eine große Unterstützergemeinde zum gemütlichen Beisammensein traf. Als "erlesene Schar" bezeichnete der Gastgeber sie, auf die er sich einfach verlassen könne.

Was er in der vorangegangenen Predigt schon betont hatte, wiederholte er hier sinngemäß. So würden die Mitarbeiter nicht nur "durch Worte sondern vor allem durch Taten der Liebe" handeln. Ein solcher Abend inmitten der "wichtigsten Mitarbeiter der Pfarrgemeinde" bereite ihm Freude und es sei ihm ein Anliegen, herzlich vergelt's Gott zu sagen für alle geleisteten Dienste.

Viel sei wieder geschehen im abgelaufenen Jahr und die Pfarrei ein gutes Stück vorangekommen. Hinsichtlich des Tagesevangeliums nach Matthäus, ausgerichtet auf die Nächstenliebe, dem Dienen für andere und das Reich Gottes, betonte er: Genau dies würden die hier Anwesenden treu und verlässlich tun. Und Müller gab sich überzeugt: "Ich bin mir sicher, dass Gott Euch alles lohnen wird." Schon vorausblickend auf das kommende Jahr, empfahl er alle mit ihren Familien vertrauensvoll Gott an. "Er möge euch mit seiner Liebe begleiten."

Neben dem delikaten Büfett war für jeden Gast wieder ein kleines Geschenk vorbereitet. Dieses Mal profitierten auch Farmer aus Entwicklungsländern mit, denn der Tee beziehungsweise Honig stammte vom Fair-Trade-Handel. Es ist jene Organisation, die sich für gerechte Erzeugerpreise in vielen Ländern der Welt einsetzt und so ausbeutende Großkonzerne ausschaltet.

In einem Film ließ der Stadtpfarrer das Gemeindeleben mit den diversen Veranstaltungen Revue passieren. Dafür gab es viel Beifall.
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