Stadträte und Mitarbeiter der Verwaltung nehmen an Informationsfahrt durch Truppenübungsplatz ...
Vom Feldlager bis zur Schießbahn

Josef Neubauer (vorne, rechts), ehemaliger Schießsicherheitsoffizier bei der US-Armee, informierte über Munitionssorten und die technischen Einrichtungen auf den Schießbahnen. Bild: mor
Lokales
Grafenwöhr
28.04.2015
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"Es ist uns wichtig, dass Sie wissen, was wir tun und wie die Abläufe im Übungsplatz sind", betonte Garnisonskommandeur Oberst Mark Colbrook. Mitglieder des Stadtrats und Mitarbeiter der Verwaltung waren zu einer Informationsfahrt durch das Gelände des Truppenübungsplatzes geladen.

Vor dem Wahrzeichen des Lagers und der Stadt, dem Wasserturm, eröffnete Bürgermeister Edgar Knobloch die Veranstaltung. Der Übungsplatz gehört überwiegend zum Bereich der Stadt Grafenwöhr. Deshalb betreffen zahlreiche Beschlüsse und Kenntnisgabe-Verfahren des Stadtrats den Stützpunkt.

Partnerschaft hilft

Die US-Armee-Garnison Bavaria verwaltet die Einrichtungen auf dem Gelände. "Die Partnerschaft mit Grafenwöhr und der Oberpfalz ist uns wichtig und hilft uns bei der Erfüllung unserer Aufgaben", betonte Mark Colbrook. Das JMTC, das gemeinsame multinationale Ausbildungskommando unter der Leitung von Brigadegeneral Christopher G. Cavoli, nutzt das Übungsgelände und stellt es anderen Truppenteilen zur Verfügung. Während der Veranstaltung vertrat Jim Federline das JMTC.

Nach dem Blick vom Wasserturm erläuterte Pressereferentin Susanne Bartsch während der Fahrt durch die Tower Barracks die bauliche Entwicklung im Zuge der Standortoptimierung Grafenwöhr. Außerdem erhielten die Besucher Informationen zum Sportzentrum, den Single-Soldier-Barracks und dem großen Shopping-Center. Halt wurde auch in der Netzaberg-Siedlung gemacht: im "Village-Center" und an der neuen Kirche, für die rund 16 Millionen US-Dollar investiert werden,

Stabsfeldwebel d. R. Gerald Morgenstern, Autor des "Übungsplatz-Buches", informierte seine Stadtratskollegen über die Geschichte des Lagers und die aktuellen Entwicklung auf dem 23 000 Hektar großen Areal. Die Route führte dann durch die Feldlager und auf die Schießbahn 118.

4700 Scheibenanlagen

Josef Neubauer, Stadtrat und ehemaliger Sicherheitsoffizier der US-Armee, erläuterte dort den Ablauf der Schießausbildung und die technische Ausstattung der Zielanlagen 4700 Scheibenanlagen sind im gesamten Gelände eingebaut. Um optimal ausgebildet zu sein, trainieren die Soldaten in Häuser-Kampfanlagen und anderen Übungseinrichtungen.

Zudem stellte der Stadtrat verschiedene Munitionssorten vor. Neubauer erklärte, dass auf dem Übungsplatz eine große Artenvielfalt und Wildreichtum herrschten, da das Schießgelände und der angrenzende, weitläufige Gefahrenbereich nicht betreten werden dürften und die Tiere dadurch ungestört leben könnten.

Die Wolfsschützenkapelle, der Bleidornturm und das Südlager Vilseck wurden während der Informationsveranstaltung ebenfalls besichtigt. Nach einem Blick in die Impact-Area endete die ausgedehnte Rundfahrt.
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