Truppenübungsplatz: Belastung durch Löschschaum?
Wasser wird untersucht

Lokales
Grafenwöhr
21.02.2015
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Der Grünen-Landtagsabgeordnete Jürgen Mistol hat bei der Staatsregierung nach einer möglichen Trinkwasserbelastung durch perfluorierte Tenside (PFT) im Umkreis des Truppenübungsplatzes nachgefragt. Der Stoff steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Die Staatsregierung hat dem Regensburger Abgeordneten bestätigt, dass am Flugplatz am Truppenübungsplatz PFT-haltiger Löschschaum im Einsatz war. Laut Mistol sei Trinkwasserbelastung durch PFT an Flugplätzen in Nürnberg und Bitburg bekannt. Der Bund habe mehrere Millionen Euro ausgegeben, um die Umweltschäden dort zu beheben. Für Grafenwöhr seien bislang keine Werte bekannt, Untersuchungen sollen Mitte des Jahres vorliegen.

Der Standort Grafenwöhr ist bislang als sehr umweltschonend bekannt. Mehrfach wurde die Garnison von der US-Armee dafür bereits ausgezeichnet. Insider der Feuerwehr des Übungsplatzes berichten, dass Löschschaum aus Kostengründen bei Übungen so gut wie gar nicht mehr eingesetzt wird, der letzte Ernstfall liegt lange Zeit zurück.
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