Viel Aufwand für nur 20 Minuten

Die Mehrzweckfläche zwischen dem Schulzentrum und der Friedenskirche soll kleiner werden. Bisher wird sie überwiegend als Parkplatz genutzt. Hintergrund ist der Wunsch der Schulleitung nach einer Vergrößerung des Pausenhofes. Bild: do
Lokales
Grafenwöhr
04.12.2015
7
0

Nach dem Schulhaus der Pausenhof. Bei einem Ortstermin schilderte die Leitung der Grafenwöhrer Schule dem Bauausschuss ihre Wünsche für die Neugestaltung. Bei den Stadträten hielt sich die Begeisterung in Grenzen.

Neue Schule, neuer Schulhof. Bei "Wind und Wetter" besichtigten Bürgermeister, Bauausschuss und Schulleitung das Gelände zwischen den Grafenwöhrer Bildungseinrichtungen und der Friedenskirche, um zunächst vor Ort über Verbesserungen des Ist-Zustandes zu beraten. Im Mittelpunkt der Diskussion standen eine Erweiterung des Pausenhofes und die Mehrfachnutzung des Parkgeländes zwischen Schulgebäuden und Kirche.

Schulleiter Gerhard Götzl prognostizierte für die nächsten Jahre 330 Schüler. Daraus folgernd kam der Rektor bei einem Flächenbedarf zwischen drei und fünf Quadratmeter je Schüler auf eine notwendige Pausenhoffläche von circa 1600 Quadratmetern, 500 Quadratmeter mehr als bisher. "Die Anforderungen an Pausenhöfe werden größer", wusste der Pädagoge. Gerhard Götzl empfahl weiter, die Restfläche, die schon bisher vormittags als Schulhof und danach als Parkplatz gedient habe, in einer Mischfunktion als begrünten Bolzplatz, als Gelände zur Verkehrserziehung und als Parkplatz zu nutzen.

Ein "leichtes Ziehen" überkam Thomas Schopf bei solchen Wünschen im Sitzungssaal des Rathauses. Dort setzte das Gremium seine Beratungen fort. Vorsichtig sprach der FW-Stadtrat vom Maßhalten und warnte vor Übertreibungen. "Wir reden von 20 Minuten Pause", betonte er und plädierte für zweckmäßige und bezahlbare Lösungen.

Eingeschränkte Möglichkeit

Bei einer Erweiterung des Pausenhofes sieht Thomas Schopf nur noch eingeschränkte Möglichkeiten zur Nutzung als Verkehrsübungsplatz. Soweit sieht Bürgermeister Edgar Knobloch das künftige Nutzungsszenario noch nicht entwickelt. Der Rathauschef schlug vor, erst die schulaufsichtliche Genehmigung für das Projekt abzuwarten. Erst danach stelle sich für den Stadtrat die Frage zur Größenordnung des künftigen Pausenhof-Areals.
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2015 (2649)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.