Vier Kilometer Glasfaserkabel

Bürgermeister Edgar Knobloch (links) unterschrieb den Vertrag mit der Telekom, damit es in Grafenwöhr bald ein schnelleres Internet gibt. Rechts ist Christoph Bernik zu sehen. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
13.05.2015
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Die Telekom hat den Zuschlag für den Breitband-Ausbau erhalten. Knapp 1300 Haushalte können nach den Arbeiten ein schnelles Internet mit einer Geschwindigkeit bis zu 50 Megabit pro Sekunde nutzen. Am Montag unterschrieb Bürgermeister Edgar Knobloch den Vertrag.

In den Ortsteilen Gmünd und Hütten sowie beim Gründerzentrum, in der Bahnhofsiedlung, im Gebiet Birketäcker und Creußenwiesen soll das Internet ausgebaut werden. "Damit werden die Kunden in Grafenwöhr nicht nur ruckzuck ins Internet gehen, sondern auch Entertain, das TV-Produkt der Telekom, nutzen können", betonte Christoph Bernik, der Verantwortliche der Telekom für den Breitbandausbau in der Region. "Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So können wir unseren Bürgern und Unternehmen in Kürze den begehrten Zugang ermöglichen", sagte Bürgermeister Edgar Knobloch. "Auch für Arbeitnehmer mit Home-Office und Selbständige ist eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und ein Mehrwert für ihre Immobilie." Breitband sei ein wichtiger Standortfaktor.

"Wir freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen. Wir wollen so vielen Menschen wie möglich einen solchen Anschluss zur Verfügung stellen. Wir versorgen Grafenwöhr mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen die Stadt damit zukunftssicher", meinte Bernik. Die Telekom sucht nun eine Firma für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen. Derzeit ist geplant, über vier Kilometer Glasfaserkabel zu verlegen und acht Multifunktionsgehäuse aufzustellen. Anschließend erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom.

Die Kosten für den Ausbau beziffert Bernik mit 62 860 Euro, die zu 90 Prozent vom Freistaat Bayern gefördert werden. Den Förderbescheid erhielt Bürgermeister Knobloch am 23. April 2015 schon aus den Händen von Staatsminister Dr. Markus Söder und Staatssekretär Albert Füracker. Zehn Prozent muss die Stadt aufbringen. Von insgesamt 2056 Kommunen in Bayern zählt Grafenwöhr zu den ersten zehn Prozent, die ein schnelles Internet bekommen.
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