Wächter über das Volksfest

Helmuth Wächter (Mitte) und Anton Dürr (links) freuten sich beim DAGAEmpfang über das gelungene Fest. Der Bundesvorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger (rechts), war einfach begeistert von dem, was der Ausschuss in Grafenwöhr auf die Beine stellt. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
05.08.2015
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Das Deutsch-Amerikanische Volksfest ist vorbei, Freude wird es aber auch in den kommenden Monaten verbreiten. Der Erlös aus dem Fest hilft dem DAGA, Gutes für die Region zu tun. Die DAGA-Präsidenten wissen, wem sie das zu verdanken haben.

Das Deutsch-Amerikanische Volksfest mache die Freundschaft zwischen den Partnern sichtbar, erklärte James P. Federline beim Empfang zum Volksfest. Besonders freut den amerikanischen Präsident des Deutsch-Amerikanischen Gemeinsamen Ausschusses (DAGA) aber, dass dabei noch Geld für den guten Zweck anfällt. "Geben heißt helfen", laute schließlich das Motto der DAGA-Mitglieder.

"Es werden immer mehr Menschen bedürftig. Die DAGA-Pakete sind für sie eine wertvolle Unterstützung ." Kindergärten, Seniorengruppen, Langzeitarbeitslose, Vereine und Organisationen bekommen zudem Finanzspritzen. Bei der Lichterbaumentzündung verteilen Santa Claus und Sankt Nikolaus jedes Jahr 1500 Päckchen an die Kinder.

Der Präsident sagte den DAGA-Mitgliedern ein Vergelt's Gott für ihre Treue, sie seien die wichtigen Multiplikatoren beim Deutsch-Amerikanischen Volksfest. Dank ging auch an den Deutschen Militärischen Vertreter (DMV) und an die zivilen Mitarbeiter des Dienstleistungszentrums der Bundeswehr in Amberg. Federline dankte auch den Mitarbeitern der Außenstelle Grafenwöhr für das Verpacken der 750 Essens- und den 1500 Nikolaustütchen.

Federline erinnerte an die DAGA-Gründung vor 63 und das erste Volksfest vor 57 Jahren. Heute zählt der DAGA zirka 144 Mitglieder. Die Wohlfahrtsaktion finanziert der Zusammenschluss aus den Erlösen des Volksfest-Bierzelts.

Federlines deutscher Präsidentenkollege Helmuth Wächter schloss sich beim Empfang in der Stadthalle den Dankesworten an. "Unser gemeinsames Volksfest hat an Anziehungskraft nichts eingebüßt und ich bezeichne es als das größte in der Oberpfalz, mit dem Flair des amerikanischen Way of Life." Deshalb habe das Deutsch-Amerikanische Volksfest immer noch seine volle Berechtigung. "Hier kommen die Menschen zusammen, haben gemeinsam Spaß und tun dabei noch etwas Gutes für Bedürftige in der Region", sagte Wächter.

Damit dies alles möglich ist, seien viele Helfer nötig. Der DAGA-Präsident dankte dem Städtischen Bauhof, Ämtern und Behörden, den Dienststellen der US-Armee und der Bundeswehr, der Eschenbacher Polizeiinspektion sowie der Militärpolizei, den Busfahrern, den Feuerwehren, der Druckerei Hutzler und dem Stadthallenpächter.

Ein besonderer Dank ging an den Kommandeur der US-Garnison Bavaria Colonel Mark A. Colbrook für den Festplatz, an Peter Renner und Claudia Heindl für deren "hervorragenden Einsatz". Dank galt auch Volksfestbeauftragtem Gerhard Hörl, Schatzmeister Gerhard Marherr sowie Wolfgang Pirkl und dem zweiten DAGA-Präsidenten, Anton Dürr.
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