WC als Nachschlag

Architekt Reinhold Krausch stellte dem Bauausschuss seine Planungen zur Erweiterung und Modernisierung der WC-Anlage im Stadthallen-Restaurant vor. Die Kostenschätzung beträgt rund 31 000 Euro. Bild: do
Lokales
Grafenwöhr
13.12.2014
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Bei 42 000 Euro lagen die geschätzten Umbaukosten für die Erweiterung der Gaststätte in der Stadthalle. Ein neuer Vorschlag macht das Bauprojekt um zirka 31 000 Euro teurer. Die Empfehlungen von Reinhold Krausch standen in der Sitzung des Bauausschusses im Mittelpunkt.

Im Zuge der Planung zur Brandschutzertüchtigung und einer künftigen Nutzung von Teilen der bisherigen Kegelbahn als Gast- und Lagerraum (wir berichteten) regt nun der Planer den zusätzlichen Einbau eines Herren-WCs und eines kombinierten Behinderten- und Damen-WCs im Bereich der ehemaligen Kegelbahn an. Eines der bisherigen Gaststätten-WCs soll nur noch als Personal-Toilette dienen. Mit der WC-Erweiterung verbunden ist die Nutzungs-Einschränkung der Stadthallen-Toiletten durch Gaststättenbesucher, erläuterte Bürgermeister Edgar Knobloch.

Gleichzeitig betonte der Rathauschef die Notwendigkeit der mittelfristigen Generalsanierung der Stadthalle. Deshalb warnte Stadtrat Thomas Schopf davor, derzeit viel Geld für ein altes, sanierungsbedürftiges Gebäude in die Hand zu nehmen. Nur das Notwendigste sei gut genug, befand Thomas Schopf. Timo Schön regte an, mit der geplanten Erweiterung und Modernisierung auch die Pachthöhe für den "Tortuga"-Pächter zu überdenken. Die erweiterte Planung fand die Zustimmung aller Räte.

Im sogenannten Kenntnisgabe-Verfahren informierte der Bürgermeister über Baumaßnahmen im Truppenübungsplatz. Die U.S. Army plant den Abbruch eines maroden hölzernen Beobachtungsturmes an der Schießbahn 109. Als Ersatz sollen zwei aufeinander gesetzte Container mit einer Gesamthöhe von neun Metern für gute Sicht sorgen. 17 mal 11 Meter groß ist der erdgeschossige Anbau, den die Amerikaner am Gebäude 476 im Hauptlager planen. Das Projekt dient der medizinischen Versorgung der US-Liegenschaft. Eingewuchertes Wurzelwerk ist der Grund für den Rückbau einer Grundwasser-Messstelle im Bereich des Waschplatzes der U.S. Army am Dickhäuter-Weiher im Hauptlager. Geplant ist eine neue Messstelle, teilte das Landratsamt der Stadt mit.

Befreiung erteilt

Zustimmung des Gremium gab es für einen Bauantrag der Familie Bettina und Alexander Bayer aus Weiden. Anstelle des im Bebauungsplan vorgesehenen Satteldaches ist für den Wohnhausneubau im Fasanenweg in Hütten ein versetztes Pultdach geplant. Der Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes stimmte der Bauausschuss zu. Auch der Antrag von Werner Kausler aus Gößenreuth zur Änderung des Bebauungsplanes "Gößenreuth" fand den Segen der Räte. Im Bebauungsplan ist die Fläche mit vier Bauparzellen überplant. "Drei Bauplätze sind attraktiver", begründete der Gößenreuther seinen Antrag. Im vereinfachten Änderungsverfahren wird das Stadtbauamt die Änderungsplanung auf den Genehmigungsweg bringen.

Ungehalten zeigte sich Josef Neubauer über ein zurückhaltendes Staatliches Bauamt. Der Gmünder Stadtrat fordert seit längerer Zeit an der B 299 in Höhe der Wache 6 einen Kreisverkehr. "Wir dürfen uns nicht auf der Nase herumtanzen lassen", erinnerte Neubauer an die Planungsvorschläge. Er empfahl dem Bürgermeister, Druck zu machen, um den unfallträchtigen Verkehrsknotenpunkt zu entschärfen.

Mehr Licht

Die Beleuchtungssituation im Friedhof ist Thomas Weiß ein Anliegen. "Zwei Lampen, das ist zu wenig", befand der Stadtrat. Die Anregung wird der Bürgermeister an die Katholische Kirchenverwaltung als Eigentümer des Friedhofs weitergeben. Karlheinz Wächter erinnerte an die Notwendigkeit einer Überquerungshilfe für Fußgänger auf der B 299 in Höhe der Wolfgangssiedlung einschließlich einer Verbesserung der Beleuchtungssituation. Auch dieser Anregung wird der Bürgermeister nachgehen. Für die Bundesstraße ist das Staatliche Bauamt zuständig. (Im Blickpunkt)
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