Weihnachtsfeier im Mehrgenerationenhaus als Dank für breite Unterstützung
"Ohne Euer Engagement können wir nicht arbeiten"

Informationen, Kaffee, Plätzchen, Stollen, Glühwein, Geselligkeit. Von allem etwas bot das Mehrgenerationenhaus seinen Gästen bei der Weihnachtsfeier. Allen hat es gefallen. Bild: az
Lokales
Grafenwöhr
20.12.2014
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"Richtig schön war's." So oder ähnlich sagten die Leute beim Auseinandergehen. Die große Familie des Mehrgenerationenhauses traf sich traditionell in der Stadthalle zur Weihnachtsfeier. Das wiederum freute die Leiterin der Einrichtung, Sonja Kaatz, Quartiermanagerin Elisabeth Gottsche und den Seniorenbeauftragten der Stadt, Stadtrat Karlheinz Wächter.

Die Räumlichkeit war aber auch so anheimelnd dekoriert, dass sich sofort ein wohliges Gefühl einstellte. Musikalisch wie gesanglich traute Akzente setzte das Duo Klara Braun und Elfriede Suttner. In unbekümmerter Frische trugen Kinder der Mittagsbetreuung und der offenen Ganztagsschule unter Leitung von Beatrix Schmidt ein weihnachtliches Potpourri vor. Adolf Flor seinerseits entlockte der Veeh-Harfe zarte Töne.

Vor Plätzchen, Stollen, Kaffee und Glühwein erinnerte Kaatz an ein Jahr, das geprägt war von etlichen Aktionen. Auf unterschiedlichste Weise hätten sich die verschiedenen Gruppierungen aktiv betätigt, so die Sprecherin und nannte als Beispiele die Beteiligung am Waldkinderfest, am Adventmarkt, die Handarbeits-, Gymnastik-, Tanz- oder Seniorenrunde und die Aktinen bei der Gartengestaltung.

Knapp 5000 (!) Teilnehmer hätten die einzelnen Angebote wahrgenommen. "Eine stolze Zahl, im Hinblick auf die Einwohner der Stadt", meinte sie. Gleichzeitig warb sie, sich auch künftig einbringen zu wollen, "denn ohne euer Engagement können wir nicht arbeiten!" Etliche Angebote hätten sich mittlerweile so gut entwickelt, dass die zu Selbstläufern geworden sind.

Sehr bestimmt trat Sonja Kaatz einer geäußerten Ansicht im Stadtrat entgegen, wonach etwa die wöchentlichen Hutzastunden "keine Leistung" wären. Aber diese lockeren Treffen seien "nicht nur Ratschen". Vielmehr sei das eine soziale Austauschbörse von Informationen. Das Mehrgenerationenhaus als ein wichtiger Kommunikationsort, biete vielen eine gewisse Sicherheit, gerade auch wenn es um Hilfestellungen unterschiedlichster Art gehe.

Finanziell betrachtet, so Kaatz, sei das kommende Jahr durch Förderungen von Bund und Land gesichert. Die Arbeit im Mehrgenerationenhaus könne fortgesetzt werden, teilte sie erfreut mit. Beim Nachhausegehen gab es für jeden Gast noch ein kleines Überraschungsgeschenk.
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