Workshop von BRK, US-Feuerwehr, Rettungswache und Brandschützern
Zusammenarbeit das A und O

Gemeinsam übten der BRK-Kreisverband Weiden/Neustadt, die Rettungswache Eschenbach, die US-Feuerwehr Grafenwöhr sowie die Freiwillige Feuerwehr Grafenwöhr bei verschiedenen Unfallszenarien. Bild: xri
Lokales
Grafenwöhr
16.10.2015
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Ihren Wissensstand vertieften rund 60 Einsatzkräfte des BRK-Kreisverbandes Weiden/Neustadt federführend mit der Rettungswache Eschenbach, der US-Feuerwehr Grafenwöhr sowie der Feuerwehr Grafenwöhr. Auf dem Gelände des Fire-Departments auf dem Truppenübungsplatz organisierten sie einen ganztägigen Workshop. Im Vordergrund stand neben der soliden Ausbildung mit Erstversorgung und Rettungsmöglichkeiten auch die Zusammenarbeit zwischen den Helfern der verschiedenen Hilfsorganisationen.

Bereits Tage vor der eigentlichen Schulung kümmerte sich das Personal des US-Fire-Department um die verschiedenen Stationen. Zahlreiche alte Fahrzeuge wurden präpariert und auf die einzelnen Unfallszenarien vorbereitet. Aufgeteilt auf mehrere Stationen wurde auf die verschiedenen Rettungsmöglichkeiten oder Rettungsgeräte und -tragen eingegangen. Weiter konnte sich das Rettungsdienstpersonal an Rettungsschere, Rettungsspreizer oder dem Glasmaster zeigen und an mehreren Schrottfahrzeugen die Geräte ausführlich testen. Abgerundet wurde die intensive Ausbildung mit einer Führung durch die Feuerwache der US-Armee. Dort erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes zur Arbeit der Fire Fighter. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war das Arbeiten mit dem Simulations-Rettungswagen. In diesem speziellen Fahrzeug arbeiteten Sanitäter und Ärzte an einer Puppe die verschiedensten Verletzungsmuster realitätsnah ab.

Unter den Teilnehmern waren auch zwölf Notärzte aus der Region. Diese nutzten den Erfahrungsaustausch, um sich über Arbeitsweise und -schritte der Kollegen der Feuerwehr zu informieren.

Jeder Einsatz ist anders. Es gibt bei zahlreichen Situationen gerade im Bereich der Verkehrsunfälle keine Musterlösung und stellt die Einsatzkräfte immer häufiger vor Probleme. Dass eine enge Absprache zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst unerlässlich ist, zeigten die verschiedenen Übungen. Egal ob ein verunglücktes Fahrzeug auf der Seite oder auf dem Dach liegt oder auf vier Rädern steht - nur in engster Zusammenarbeit mit allen Kräften könne eine saubere und patientengerechte Rettung erfolgen, lautete das Resümee aller Teilnehmer.

Erfreut über die große Teilnehmerzahl zeigte sich auch der Leiter der US-Feuerwehr, Fire Chief Josef Rodler. Er dankte besonders seiner Mannschaft, die neben ihrem eigentlichen Dienst einen Großteil der Übung vorbereiteten. Auf großes Interesse stieß die Ausbildungsveranstaltung auch bei der US-Armee. So verfolgten eine Abordnung des Fire Departments aus Hohenfels und einige Angehörige verschiedener Abteilungen die laufenden Übungen. Für die Verpflegung und das Mittagessen sorgte der BRK-Kreisverband Weiden/Neustadt.
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