Zeichen gelebter Partnerschaft

Mit den Rennrädern machte sich die Fahrradgruppe um Bürgermeister Edgar Knobloch (Vierter von rechts) auf den Weg nach Österreich. Die Partner in Grafenwörth bereiteten den Bayern vor der Gemeindekanzlei einen herzlichen Empfang. Bild: mor
Lokales
Grafenwöhr
31.07.2015
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Radeln und Schwitzen für die Partner war für Bürgermeister Edgar Knobloch und seine Freunde angesagt. Bei Temperaturen von 34 Grad Celsius legte das Stadtoberhaupt mit einer Radlergruppe 502 Kilometer von Grafenwöhr in die niederösterreichische Partnergemeinde Grafenwörth zurück.

Robert Schusser hatte die Strecke ausgewählt. Edgar Knobloch, Roland Balscher, Oswald Ohla und Stadtrat Stefan Ott durften bei ihrer Urlaubsfahrt kräftig in die Pedale ihrer Rennräder treten. Die Höhen des bayerischen Waldes von Grafenwöhr über Viechtach nach Deggendorf verlangten von den Radfahrern in den ersten beiden Etappen bei den hochsommerlichen Temperaturen einiges ab.

Relativ flach, doch mit entsprechendem Tempo ging es auf dem Donauradweg über Passau, Linz und Melk durch die herrliche Wachau nach Grafenwörth. Herzlich war der Empfang in der Partnergemeinde durch Fritz und Agnes Ploiner, Walter und Gerlinde Steinkellner und Michaela Koller von der Gemeindeverwaltung. Verpflegung für die Radfahrer gab es am Abend mit Grafenwörther Wein beim Heurigenfest in der Wora-Kellergasse. Bürgermeister Alfred Riedl gesellte sich zur Gruppe und pflegte den Austausch mit seinem Amtskollegen und den Grafenwöhrern. Mit einer Weinverkostung mit ausgiebiger Kellerbesichtigung bei Winzer Walter Steinkeller startete der zweite Besuchstag.

Der Jugendwart der Grafenwörther Feuerwehr Wolfgang Nirnsee führte die Gruppe um Edgar Knobloch zur Besichtigung in das nie in Betrieb gegangene Kernkraftwerk Zwentendorf. Auf der Donau unterhalb des Stauwerks Altenwörth verschaffte Nirnsee den Besuchern eine unvergessliche Fahrt mit dem Feuerwehr-Schnellboot. Am Abend besuchten die Gäste verschiedene Veranstaltungen in der Partnergemeinde. Die Grafenwöhrer Radfahrer zeigten sich von der Gastfreundschaft der Österreicher überwältigt. "Das Besuchsprogramm und die Herzlichkeit waren wieder das beste Zeichen einer gelebten Partnerschaft und ließ die Strapazen der Radfahrt schnell vergessen", betonte Knobloch.

Vize-Bürgermeister Reinhard Polsterer verabschiedete die Grafenwöhrer mit einem Weinkorb, gefüllt mit der "Sonne des Wagrams". Wilfried Farago und Kenny Vlasek brachten ihre Freunde schließlich mit dem Kleinbus und Radanhänger zurück in die Heimat. Die Heimfahrt ging so etwas schneller, ohne viel zu schwitzen.
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