Zu viel eingetopft

So sehr sich die Frauen im Evangelischen Gemeindehaus auch mühten, den ganzen Topf "Bigos" schafften sie einfach nicht. Bild: rgr
Lokales
Grafenwöhr
08.11.2014
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"Was mache ich nur mit den Essensresten?" Eine Antwort bot Barbara Pawlak beim internationalen Kochabend in Grafenwöhr.

Grafenwöhr ist international. Deshalb kommt bei den Kochabenden im evangelischen Gemeindehaus immer ein Gericht aus einem anderen Land auf den Tisch. Dieses Mal war es polnisches "Bigos". Diakoniebeauftragte Elisabeth Gottsche organisiere den Kochabend und lud zum Mitkochen und -essen ein.

Kostengünstig

"Bigos ist ein schlesisch-polnisches Gericht", erklärte Köchin Barbara Pawlak. Es ist relativ kostengünstig, denn es besteht vor allem aus Resten, wenn vom Vortag Fleisch oder Wurst übrig ist. Außerdem werden Sauerkraut und Weißkraut sowie verschiedene Gewürze, wie Pfeffer, Zwiebeln und Senf beigemischt. Je nach Geschmack können auch Pilze mitgekocht werden.

Es dauert allerdings recht lange, bis das Fleisch sein Fett an das Kraut abgegeben hat. Damit die Gäste nicht zu lange warten mussten, hatte Pawlak schon vorgegart. Anschließend ließen sich die Teilnehmer das Bigos schmecken - jedoch nicht alles, denn der Topf samt Inhalt war zu groß. Das war nicht weiter schlimm, denn der Rest kann bedenkenlos aufgewärmt werden. Dadurch verbessert sich sogar der Geschmack.
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