Ab morgen verstärkte Beeinträchtigung um Übungsplätze Hohenfels und Grafenwöhr
Schieß- und Fluglärm nehmen zu

Politik
Grafenwöhr
27.04.2015
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Die Bewohner der Randgemeinden um die Truppenübungsplätze Hohenfels und Grafenwöhr müssen sich wieder auf verstärkten Schieß- und Fluglärm sowie mehr Militärverkehr einstellen. Das teilt die US-Armee mit und nennt als Grund die Übung Combined Resolve IV, an der insgesamt über 4700 Soldaten aus 13 Nationen, auch von den USA nach Europa rotierende Truppen, teilnehmen. Laut Pressemitteilung geht es mit den Beeinträchtigungen ab morgen los, sie sollen bis 26. Juni dauern.

Militärkolonnen mit Panzern sind demnach für Dienstag, 28., und Donnerstag, 30. April, sowie Samstag, 2. Mai, zwischen Parsberg und Hohenfels vorgesehen. Da die Transporte langsamer und teils mit Überbreite unterwegs sind, sowie die Sicht der Fahrer mitunter eingeschränkt ist, bittet die US-Armee Verkehrsteilnehmer "um besondere Vorsicht". Die Einfahrt zum Truppenübungsplatz bei Schmidmühlen ist nach ihrer Auskunft von Mittwoch, 27. Mai, bis 3. Juni für Zivilverkehr nicht möglich.

Anfang bis Mitte Juni bewegten sich Militärkolonnen von Hohenfels nach Grafenwöhr - auch hier mit der selben Bitte der Army um gesonderte Vorsicht. Auf dem dortigen Übungsplatz solle es den sogenannten "Live Fire" geben. Zusätzlich könne es von 13. bis 26. Juni auch noch zu verstärktem Flug- und Schießlärm durch Militärjets kommen, die an der Übung teilnehmen. Zeitraum und Ort könnten sich je nach Wetterlage und den daraus resultierenden Anweisungen der Schießbahnkoordinierungsabteilung ändern.

"Das Ausbildungskommando der US-Armee bittet die Bürger der Truppenübungsplatzrandgemeinden um Verständnis", heißt es in der Presseinformation. Danach ist übrigens die offizielle Schießzeit für Kaliber über 20 Millimeter gemäß Nato-Truppenabkommen für April von 8 bis 1 Uhr und für die Monate Mai bis Juli von 8 bis 2 Uhr festgelegt.
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