Ausbau des Kindergartens St. Josef
120 Quadratmeter für Vereine

Politik
Grafenwöhr
11.11.2016
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Das Raumangebot für einige Hüttener Vereine erweitert sich. Besonders den gemischten Chor "ChorAlle" wird es freuen. Nach einer Besichtigung des Kindergartens St. Josef im September gab nun der Bauausschuss grünes Licht für den Ausbau des Dachgeschosses.

/Hütten. Nutzungsideen und Sanierungsvorschläge für das bisher ungenutzte Dachgeschoss des ehemaligen Schulhauses und heutigen Kindergartens gab es schon lange. Besonders ein Probenraum für "ChorAlle" ist für den Hüttener Gerhard Mark ein Anliegen.

Knapp 50 000 Euro


Schon beim Ortstermin hatte der CSU-Stadtrat auf die erschwerten Probenbedingungen von 36 Sängern hingewiesen. In der jüngsten Bauausschusssitzung befasste sich das Gremium nun mit den beim Ortstermin diskutierten Ausbaumöglichkeiten. Grundlage der Debatte waren Planentwürfe von Stadtbaumeister Hans Rettinger.

Das Planungskonzept des städtischen Bauexperten sieht einen Ausbau des Dachgeschosses einschließlich Isolierungen, Schallschutz, Akustikdecken, Heizung, eine kleine Einbauküche, einen Abstellraum und zwei WCs vor. Die Raumgröße des Versammlungsraums beträgt circa 120 Quadratmeter. Die Ausbaukosten kalkulierte Rettinger auf circa 48 000 Euro. Für wenig sinnvoll hielt der Stadtbaumeister eine räumliche Unterteilung.

Zu dieser Empfehlung äußerten sich einige Bauausschussmitglieder recht unterschiedlich. Während Thomas Weiß den Einbau von Trennwänden vorschlug, um Heizkosten zu sparen und die Vielfalt der Nutzung zu erweitern, warnte Thomas Schopf vor teuren Trennwänden.

Keine Unterteilung


Timo Schön empfahl einen Vergleich mit dem Haus der Vereine in Gmünd. Deshalb hielt auch er eine Unterteilung des Dachgeschosses in mehrere Räume für wenig sinnvoll. Der Appell von Thomas Schopf (FWG) "mach ma glei wos Gscheits" wurde dennoch weiter kontrovers diskutiert. Josef Neubauer (CSU) zweifelte an der Notwendigkeit von Toiletten, die gebe es ja ein Stockwerk tiefer und Klaus Schmitsdorf (Die Linke) hielt eine Teeküche für überflüssig.

Der weiteren Debatte setzte Gerald Morgenstern (CSU) mit dem Antrag ein Ende, das Dachgeschoss im vom Stadtbaumeister geplanten Umfang auszubauen. Gleichzeitig verwies Morgenstern auf den Sanierungsbedarf der WCs im Untergeschoss des Kindergarten-Gebäudes. Bei einer Gegenstimme (Josef Neubauer) votierte der Bauausschuss für die Ausbauvorschläge des Stadtbaumeisters.

Mach ma glei wos Gscheits.FWG-Stadtrat Thomas Schopf
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