Baulandoffensive des Grafenwöhrer Stadtrates
Baugebiete neu ordnen

Es ist zunächst nur eine Idee, die das Stadtbauamt dem Bauausschuss zur Bebauung von restlichen Grundstücksflächen in der Max-Reger-Straße und in der Andreas-Hofmann-Straße in Form einer ersten Skizze vorschlug. Mit einem Aufstellungsbeschluss setzte das Gremium das Bauleitplan-Verfahren in Kraft. Repro: do
Politik
Grafenwöhr
04.03.2016
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Die Wohnbauverdichtung hat in Grafenwöhr derzeit gute Chancen. Bereits bestehende Baugebiete neu zu ordnen und Restflächen baurechtlich einer Bebauung zu öffnen, gehört zur neuen Baulandoffensive des Stadtrats.

Mit einem Bebauungsplan im Gebiet der Max-Reger-Straße/Andreas-Hofmann-Straße setzt die Stadt ein weiteres Zeichen für ein sparsames Flächen-Management. Am Montag befasste sich der Bauausschuss mit Überlegungen zur Neuordnung des Siedlungsgebietes im Bereich der Max-Reger-Straße.

Dort gibt es Baulücken ohne rechtskräftigen Bebauungsplan. Bürgermeister Edgar Knobloch sprach von einer vielversprechenden Vorplanung des Stadtbauamtes.

Vorgestellt von Stadtbaumeister Hans Rettinger und von Kathrin Regler sieht das Konzept eine Bebauung mit neun Parzellen vor. Die Flächen befinden sich im Privateigentum. Ob der Bebauungsplan zur raschen Bebauung führt? Diese Frage muss deshalb offen bleiben.

Eine Diskussion über Einzelheiten künftiger Bebauungsmöglichkeiten unterband der Bürgermeister mit der Empfehlung, im Verfahren Anregungen einzubringen. Zunächst gehe es nur um einen offiziellen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan mit dem Charakter eines allgemeinen Wohngebietes. Diesen fasste das Gremium gegen die Stimme von Klaus Schmitsdorf.

StadtratssplitterNeues Gesicht fürs Waldbad

Das städtische Waldbad soll bereits im Eingangsbereich Behaglichkeit ausstrahlen. Diesem Ziel näher zu kommen und dem Badegast bereits zur Saisoneröffnung ein ansprechend gestaltetes Begrüßungsumfeld zu bieten, diskutierte der Bauausschuss über die Möglichkeiten der Neugestaltung.

Betonplatten in hellgrauer Farbe sind bereits in Auftrag gegeben. Sie sollen im Verband von 80 mal 80 und 60 mal 40 Zentimeter Größe verlegt werden. Eine lebendige Debatte entwickelte sich zur Frage weiterer Verschönerungsmaßnahmen.

Ein gestalterisches Element mit einer Sitzgruppe sei zweckmäßig, darin war sich der Bauausschuss einig. Zu den Vorschlägen gehörte auch die Idee von Timo Schön, einen kleinen Trinkbrunnen zu installieren. Anita Heßler mahnte, den bescheidenen Kostenrahmen nicht zu überschreiten und auch an eine Blumenrabatte zu denken.

Zu diesen Vorschlägen wird das Stadtbauamt weiter planen. (do)
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