Flugzeugabsturz
Keine Erkenntnis, keine Änderung

Politik
Grafenwöhr
14.07.2016
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Kirchenthumbach. Auch beinahe ein Jahr nach dem Absturz des Kampfjets der US-Armee auf dem Gebiet der Gemeinde Kirchenthumbach gibt es keine Auskünfte zur Absturzursache. Das ergibt die Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Doris Wagner vom 8.Juli. "Das Alter und der technische Zustand des Luftfahrzeuges werden im Rahmen der Flugunfalluntersuchung betrachtet und bewertet. Das Ergebnis der Bewertung ist Bestandteil des Untersuchungsberichtes. Aufgrund der noch andauernden Flugunfalluntersuchung liegt dieser der Bundesregierung noch nicht vor", vermeldet die Regierung auf eine entsprechende Anfrage.

Die Regierung schreibt weiter, dass bislang rund eine Million Euro an Forderungen wegen Sachschäden geltend gemacht wurden. "Bis heute hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben circa 950 000 Euro an Geschädigte ausgezahlt." Alle "entscheidungsreifen Anträge" seien ausbezahlt. Es gebe noch einzelne Anträge, für deren Entscheidung "noch weitere Untersuchungen notwendig sind". An der Genehmigungspraxis solcher Übungsflüge habe sich nichts geändert. Der Bundesregierung "liegen keine Erkenntnisse vor, die eine Veränderung der etablierten Verfahren zur Genehmigung von Übungsflügen ausländischer Streitkräfte" notwendig machen würden, heißt es in der Erklärung.
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