Gerhard Götzl bleibt bis 1. August 2016 Schulleiter der Grund- und Mittelschule
Ein Jahr weniger Pensionär

Gerhard Götzl. Bild: mor
Politik
Grafenwöhr
02.06.2015
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Jetzt ist es raus: Während das Staatliche Schulamt im Landkreis Neustadt/WN keine Auskunft geben konnte, tat dies nun die Regierung der Oberpfalz: Gerhard Götzl bleibt auch im Schuljahr 2015/2016 Rektor der Grund- und Mittelschule.

Der 65-Jährige hatte beantragt, seine Versetzung in den Ruhestand um ein Jahr bis zum 1. August 2016 zu verschieben. Wie Pressesprecher Joseph Karl von der Regierung der Oberpfalz am Dienstagnachmittag bestätigte, wurde Götzls Antrag stattgegeben. Damit sind die kursierenden Gerüchte über mögliche Nachfolger von Götzl hinfällig. Noch am Montag hatte der Schulleiter im NT-Gespräch erklärt, er wünsche sich auch gerne eine Antwort auf die Frage, ob er bleiben darf oder nicht. "Ich habe mich bis jetzt so verhalten, egal welcher Bescheid kommt, ich werde bis zum 1. August dieses Jahres arbeiten wie immer", erklärte er am Telefon. Seit 1999 ist Götzl Rektor in Grafenwöhr, noch ein Jahr länger arbeiten würde er gerne.

Wer wird Konrektor?

"Eltern, Kollegium, Elternbeirat und Bürgermeister wollen, dass ich weitermache. Das ist schön." Die freudige Nachricht, dass Götzls Antrag tatsächlich befürwortet wurde, erreichte den Runkenreuther am Dienstag nicht mehr: Er genießt die letzten Ferientage am Gardasee. Das Gerücht, dass der Grafenwöhrer Thomas Schmidt Götzls neuer Stellvertreter wird, wollten weder er selbst noch die Regierung bestätigen. "Die Konrektorenstelle ist ausgeschrieben, aber es ist noch nichts entschieden", informierte Karl. Schmidt unterstützt derzeit Schulleiterin Michaela Bergmann an der Grund- und Mittelschule in Schnaittenbach.

Wann steht der neue Stellvertreter fest?

Wie lange es noch dauert, bis die Entscheidung fällt, konnte der Pressesprecher nicht sagen: "Im Idealfall geht es schnell, wenn sich nur einer beworben hat. Sind es mehrere, dann müssen alle, die es nicht geworden sind, erst informiert werden und dann haben sie die Möglichkeit, Einspruch einzulegen." Bis in zwei oder drei Wochen könne es aber schon Neuigkeiten geben.
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