Klausurtreffen der Unionsfamilie
Von Allwetterplatz bis Wlan

Kleine Sorgen und Nöte sowie verschiedene Maßnahmen-Strategien wurden beim Klausurtreffen der Unionsfamilie an Bürgermeister Edgar Knobloch (vorne) und die CSU-Stadträte herangetragen. Getagt wurde in der neuen Zoigl-Stube im Museum. Bild: mor
Politik
Grafenwöhr
18.04.2016
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"In der neuen Zoiglstube des Museums lässt es sich gut tagen", stellten die Mitglieder von CSU, Frauen-Union und Junger Union fest. Beim Klausurtreffen der Unionsfamilie wurden Themen von der Anleinpflicht über die Verkehrsentwicklung bis zum kostenlosen Wlan an Bürgermeister Edgar Knobloch und die Stadträte herangetragen. Über eine rege Beteiligung der Jungen Union mit Sabine Wendt an der Spitze und der Frauen um Monika Placzek freute sich Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern.

Bürgermeister Knobloch informierte über die Bemühungen, das Verwaltungsgebäude am neuen Weg als Ärztehaus zu vermitteln. Langfristig könne damit die Hausarztversorgung in der Stadt gesichert werden. Willi Hacker sprach Probleme mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, die derzeit den Allwettersportplatz an der Schule nutzen. Es sei schwierig, so Bürgermeister Knobloch, die jungen Sportler zu einer ordentlichen Nutzung des Platzes zu bewegen, schlimmstenfalls müsse für einzelne ein Hausverbot erteilt werden. Placzek forderte die Hundehalter erneut auf, die Anleinpflicht zu befolgen. Vielfach sei auch zu beobachten, dass die Beutel der Dog-Stationen in die Landschaft geworfen werden.

Weiter beschäftige das zu schnelle Fahren in den Siedlungsgebieten die Bürger. Knobloch stellte fest, dass es oft die Anlieger selbst sind, die sich nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten halten.

Gabi Preinl erinnerte an die Querungshilfe beim Übergang der B 299 von der Wolfgangsiedlung zur Sandfurtbrücke. Die Möglichkeiten sollen mit dem Straßenbauamt abgewägt werden, meinte Knobloch. Morgenstern erläuterte, dass beim Bundeswegeverkehrsplan die Ostumgehung vom einst vordringlichen Bedarf in den "weiteren Bedarf mit Planungsrecht" abgestuft werde. Diese Ostumgehung wurde von der CSU immer abgelehnt. Die Stadtratsfraktion werde zur neuen Situation den Antrag stellen, erneut eine Verkehrszählung vorzunehmen sowie über eine mögliche Südtangente zu debattieren. Das Verkehrsgutachten aus dem Jahr 2004 prognostizierte für das Jahr 2020 eine Verkehrsbelastung in der Ortsdurchfahrt von circa 21 000 Fahrzeugen, diese Zahlen gelte es neu zu bewerten. Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber unterstrich die Forderung nach einem Kreisverkehr ohne Bypass an der Einmündung Bahnhof- und Pressather Straße. Dieser werde nach wie vor zur Entspannung der Verkehrssituation von den Bürgern gefordert.

Stefan Pappenberger von der Jungen Union ging auf den kostenlosen Wlan-Zugang auf öffentlichen Plätzen ein. Im Zuge der Offensive des Bayern-Wlan-Programms könnte dies umgesetzt werden. Bürgermeister Knobloch erläuterte, dass bereits Versuche auf dem Marktplatz mit verschiedenen Routern liefen. Um die Digitalisierung weiter voranzutreiben, werde man sich der Errichtung von kostenlosen Hot-Spots verstärkt annehmen.
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