Rund 1900 Armee-Angehörige verlassen Bayern - Deutlicher Abbau in Ansbach - Künftig weniger ...
USA ziehen Soldaten und Hubschrauber ab

Politik
Grafenwöhr
02.05.2015
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Der Wunsch der Ansbacher Bürgerinitiative "Etz langt's" wird erhört - zumindest zum Teil. Das US-Heer zieht rund 70 Hubschrauber aus Bayern ab. Noch Ende 2014 protestierte die Bürgerinitiative mit der Aktion "Heimleuchten 2014" gegen die Belastung durch den Fluglärm. Nun verlassen neben den Hubschraubern auch 1900 Soldaten und gut 2859 Angehörige die Garnisonen in Ansbach-Katterbach und Illesheim.

In den beiden US-Heeresstandorten bleiben ab Herbst 2016 noch rund 1000 US-Soldaten. Künftig sollen 25 Kampfhubschrauber AH-64 "Apache", sechs Sanitätshubschrauber UH-60 "Black Hawk", acht Transporthubschrauber CH-47 "Chinook" und rund 10 Hubschrauber UH-60 in Deutschland stationiert, teilte das Oberkommando des US-Heeres in Wiesbaden auf Anfrage unserer Zeitung mit. Dazu kommen rund 25 "Black Hawk", die zeitweise aus den USA nach Ansbach verlegt werden, um die 12. Kampfhubschrauberbrigade zu unterstützen. Diese sollen, wie die Teile des Heeresfliegerverbandes auch, zu Übungen nach Osteuropa verlegt werden.

Der Abzug ist Teil der Reduzierung des US-Heeres auf 490 000 Soldaten. Im Zuge dessen werden Verbände aufgelöst oder verlegt. Ein Teil der Hubschrauber und Soldaten aus Ansbach kommt nach Alaska.
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