Stadträte im JMTC
US-Armee gibt sich ganz offen

Aufklärung und Einweisung in die Möglichkeiten am Übungsplatz erhielten Bürgermeister Edgar Knobloch, Stadträte und Verwaltung von Oberst William Lindner (sitzend, Fünfter von links) und Andre Potzler, (stehend, Zweiter von links). Bild: mor
Politik
Grafenwöhr
02.05.2016
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Das gab es noch nie: Die US-Armee präsentiert ihr Kronjuwel. Grafenwöhrs Stadträte durften erkunden, was im JMTC passiert.

"Je mehr wir voneinander wissen, desto mehr werden wir einander schätzen", hielt Oberst William Lindner fest. Der Chef des Stabes des JMTC stellte Bürgermeister, Stadträten und Verwaltungen Einrichtungen und Aufgaben des US-Kommandos vor. Bürgermeister Edgar Knobloch dankte für die Offenheit.

"Was geschieht bei der '7. US-Armee Joint Multinational Training Command' (JMTC - Gemeinsames Multinationales Ausbildungskommando)?" Der Chef des Stabes, Colonel William Lindner, bot im JMTC-Hauptquartier direkt unterm Wasserturm Antworten auf die Frage. Grafenwöhr sei nach wie vor der Kronjuwel der US-Ausbildung in Europa. Die Lage in der Mitte Europas sei ideal. Für 48 Prozent der Auslastung des Ausbildungszentrum seien die US-Streitkräfte, für 52 Prozent multinationale Truppen verantwortlich. "Es ist sehr wichtig, dass wir gemeinsam in die Zukunft arbeiten, weil wir in ihrer Gemeinde leben" stellte Oberst Lindner heraus. JMTC-Pressereferent Andre Potzler hatte die Tour organisiert.

Im Bereich "Range Operations" stellte Colleen Bergmanis das "Integrierte Training Management" vor und ging auf die Biodiversität und Artenvielfalt am Übungsplatz ein. Robert Shoemaker, stellvertretender Leiter der "Range Operations", zeigte die Nutzungsmöglichkeit des Übungsareals und der Schießbahnen. Vom Luftwaffeneinsatz über Artillerieschießen bis zur Gefechtsstandverteidigung im 360 Grad-Radius reichen die Möglichkeiten zur Ausbildung im scharfen Schuss.

Im Simulation Center des JMTC erläuterte Oberst William Glaser das Virtuelle Training am Gefechtssimulator. "Das taktische Trainieren mit Computern und Simulatoren ermöglicht Soldaten multinationaler Kräfte die Ausbildung zu erhalten und hilft die Lärmbelästigung zu reduzieren", resümierte Oberst Glaser. Zielscheiben, dreidimensionale Karten und 3-D-Modelle von Fahrzeugen und Gegenständen oder auch Waffen aus Kunststoff sind einige der Produkte von TAPC. Die zwei Grafenwöhrerinnen Teresa Vlasek und Carina Dippl erläuterten, was im "Produktions Center für Trainingshilfen" hergestellt werden kann. Der Besuch der Stadträte endete auf dem Airfield. Im Kontrollturm und am Ambulance-Hubschrauber Black Hawk UH 60 bekamen die Gäste einen Blick über den Flugbetrieb.
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