Stadtspaziergang auf dem Rad

Auf eine Radtour durch das Stadtgebiet und die Ortsteile begaben sich Bürgermeister Edgar Knobloch, Stadträte und Mitglieder der CSU. Bei den Projekten und Ideen wurde auch die Verlegung der Container am Hüttener Feuerwehrhaus sowie eine mögliche Fortführung des Radweges erläutert. Bild: mor
Politik
Grafenwöhr
02.09.2016
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Sieben Themen in gut 20 Kilometern: Die CSU-Stadträte traten bei ihrer Radtour durch Grafenwöhr in die Pedale - von einem Tagesordnungspunkt zum nächsten.

Projekte und Ideen, die von der Ausbesserung der Radwege über die Dorferneuerung in Hütten bis zum Wetterschutz an der Schönbergbühne reichen, behandelten die CSUler bei ihrer Radtour. 22 Kilometer strampelten Bürgermeister Edgar Knobloch sowie die Stadträte und Mitglieder des CSU-Ortsverbands durch das Stadtgebiet und die Ortsteile.

Eine Wetterabdeckung in Form von ausziehbaren Segeltüchern brächte eine Garantie für die Nutzung der Schönbergbühne. Bürgermeister Edgar Knobloch berichtete unter anderem von Anfragen des LTO für Aufführungen in der Felsenkulisse. Auch Konzerte, Stücke der örtlichen Theatergruppe und Feste würden von einem Wetterschutz profitieren. Das Stadtbauamt solle hierzu die Kosten ermitteln, der Stadtrat werde die Anschaffung abwägen.

Einige von Grafenwöhrs Radwegen seien durch Wurzelwuchs zu regelrechten Stolperpisten geworden: wie in der Pressather Straße und am Felsmühlweg. Städtische Arbeiter werden den Teer aufschneiden, die großen Wurzeln entfernen und die Löcher mit Verbundsteinpflaster eindecken.

Mit der Jagdgenossenschaft Gmünd wird der Feld- und Radweg kurz vor Gmünd erneuert, berichtete Knobloch auf der Strecke zum Ettsteg. In Hütten am Feuerwehrhaus legten die Radler einen Stopp bei den Wertstoff-Containern ein. Der jetzige Standort solle auf die gegenüberliegende Seite verlegt und eingehaust werden, der Bauantrag dazu laufe. Die Radler sprachen sich dafür aus, den bei der Dorferneuerung geplanten Geh- und Radweg langfristig bis zum Ortsteil Sand weiterzuführen, dazu wäre auch eine Verbreiterung an den Brücken notwendig. Knobloch freute sich über die Zusage von 123 000 Euro Fördergeldern für die Dorferneuerungsmaßnahme in Hütten. Das Gremium der Hüttner habe gut gearbeitet, in der Dorfmitte stellte das Stadtoberhaupt die Planungen um die Laurentiuskirche und bei der Einmündung der Kirchstraße vor: Auf dem Sportplatz des TSV Gmünd kehrt wieder Leben ein, berichtete Stadtrat Josef Neubauer. Das Deutsch-Amerikanische Football-Team wird am 15. September sein erstes Spiel dort absolvieren, der Platz wurde bereits gemäht, die Tore stehen schon. Das hölzerne Geländer der Brücke am Werkskanal in Gmünd ist morsch. Eine Ausschreibung läuft bereits, die Arbeiten sollen noch vor dem Winter durchgeführt werden, erzählte der Bürgermeister.

Einen Abschluss fand die Radtour der CSU in Grafenwöhrs guter Stube, in einem Biergarten vor dem Rathaus.
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