"Super Tuesday" bei US-Wahlen
Super-Wahltag

Earl E. Mallard (links) half einem Soldaten, sich für die Wahlen zu registrieren, und ging mit ihm zum offiziellen Postkasten, um seine Registrierung abzusenden und Wahlunterlagen anzufordern. Bild: Schönberger
Politik
Grafenwöhr
02.03.2016
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"Super Tuesday" in Bayern: Auch in der US-Garrison Bavaria mit den Standorten Grafenwöhr (Kreis Neustadt/WN), Vilseck (Kreis Amberg-Sulzbach), Hohenfels (Kreis Neumarkt) und Garmisch haben Soldaten sowie Zivilbeschäftigte und ihre Angehörigen die Möglichkeit, sich an den amerikanischen Wahlen zu beteiligen.

Von den etwa 35 000 hier lebenden Amerikanern sind etwa 25 000 wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung bei den Soldaten sei relativ hoch, wie Dienststellenleiter Johann Dumbach weiß: "Zwischen 70 und 80 Prozent." Am sogenannten "Super Tuesday" - "Super Dienstag", an dem in einer Vielzahl von amerikanischen Staaten Vorwahlen stattfinden - hatten US-Bürger in der Grafenwöhrer Kaserne die Gelegenheit, sich über die Wahlen zu informieren.

Wahlwerbung für eine Partei oder einen bestimmten Kandidaten ist innerhalb des Truppenübungsplatzes nicht gestattet. Earl E. Mallard, Chef des Wahlbüros, informierte US-Bürger im großen Einkaufscenter an seinem Infostand über die Wahlen. "Wir sagen ihnen, wie sie wählen können, und nicht, was", betont Franz Zeilmann, Sprecher der US-Garrison. Mallard erklärt seinen Landsleuten das "ziemlich schwierige Wahlsystem" und hilft ihnen bei der Registrierung. Die hier stationierten Soldaten und Zivilbeschäftigten können sich vor Ort registrieren lassen und ihre Stimme abgeben.
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