Wegen Unfallschwerpunkt vor Wache 6
Kreisverkehr kann kommen

Bürgermeister Edgar Knobloch (von rechts) freut sich, dass der Kreisverkehr am Gründerzentrum nun umgesetzt werden kann. Henner Wasmuth, MdB Albert Rupprecht und Gerhard Kederer stellten die Planung vor. Bild: mor
Politik
Grafenwöhr
27.07.2016
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(esc/mor) Bürgermeister Edgar Knobloch hatte in der Stadtratssitzung nach eigener Aussage "Erfreuliches" zu berichten: "Wir haben eine dicke Nuss geknackt." Mit Nuss meint das Stadtoberhaupt einen Kreisverkehr auf der B 299 vor Wache 6 des Truppenübungsplatzes. Er habe dem Straßenbauamt die "gefährliche Situation" und den "Unfallschwerpunkt" geschildert, erklärte er den Stadträten.

Weil es sich aber um eine Zufahrt zum Truppenübungsplatz handelt, müssten die Amerikaner mit dem Bau des Kreisverkehrs einverstanden sein. Die Unterstützung der Amerikaner sei ihm aber bereits zugesagt worden, versicherte Knobloch. Allerdings müsse alles mit ihnen abgesprochen und abgestimmt werden. Für den geplanten Kreisverkehr müssen jetzt die Kosten ermittelt werden, "dann müssen wir mit den Amerikanern verhandeln, weil sie die Kosten mit tragen müssen", erklärte Knobloch.

Bei einem Besuch von MdB Albert Rupprecht und Straßenbauamtschef Henner Wasmuth im Vorfeld der Stadtratssitzung wurde der Bau des Kreisverkehrs bestätigt. An der Kreuzung seien erhebliche Baumaßnahmen erforderlich, zurückgebaut werden können die Abbiegespuren. Baudirektor Gerhard Kederer sagte, dass noch heuer die Planungen abgeschlossen werden können.
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