Bezirksliga Nord
3:0 in Vilseck - Befreiungsschlag für Grafenwöhr

Sport
Grafenwöhr
06.08.2016
41
0

Vilseck: Ruppert, Siegert, Götz, Kammerl (46. Dietrich), Herbrich, Engelhardt (46. Weidner), Liermann, Mrosek (46. Weizer), Pröls, Lopez, Behmer.

Grafenwöhr: Winkler, Neumüller, Rahn, Wächter, Draht (89. Schönberger), David Dobmann, Renner, Alexander Dobmann, Weissel, Fleischmann, Lober (85. Schwaiger)

Tore: 0:1 (20.) Edgar Drat, 0:2 (41. Handelfmeter) Johannes Renner, 0:3 (91.) Johannes Renner - SR: Marco Fenzl (Burglengenfeld) - Zuschauer: 190

Die Sportvereinigung Grafenwöhr feierte am Freitagabend mit dem 3:0 beim FV Vilseck ihren ersten Saisonsieg in der Bezirksliga Nord.

Vor allem in den ersten 45 Minuten lagen die Gastgeber völlig daneben. Wenn man nicht das entsprechende Glück gehabt hätte, wäre nach zehn Minuten schon alles vorbei gewesen. Die Grafenwöhrer hatten nämlich durch Weissel, David Dobmann und Renner drei richtige Hochkaräter, die aber versiebt oder durch den Querbalken verhindert wurden. Wie einfach die Vilsecker Abwehr in dieser Phase auszuspielen war, sah man in der 20 Minute: Einen einfachen Steilpass verwandelte Edgar Drat zur Führung für die Gäste. Die Hausherren wollten zwar, bekamen aber das Spiel nie so richtig in den Griff und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Fredric Pröls bekam kurz vor dem Halbzeitpfiff im Strafraum einen Ball an die Hand, den berechtigten Elfmeter verwandelte Johannes Renner zum 2:0 (41.).

In der zweiten Hälfte sah man ein anderes Vilsecker Team auf dem Feld. Michael Weizer passte in der 49. Minute auf Dennis Weidner, der sofort abzog. Ein Grafenwöhrer Spieler konnte aber mit der Fußspitze für seinen geschlagenen Schlussmann noch retten. Eine gute Flanke von Joachim Götz ließ Stefan Liermann ungenutzt, ansonsten bekam die SV- Abwehr das ständige Anrennen der Heimmannschaft in den Griff.

In der Nachspielzeit erhielt Renner in der eigenen Hälfte das Leder zugespielt, lief an der weit aufgerückten Vilsecker Abwehr vorbei und schoss aufs Tor. Franz Behmer schlug die Kugel nach Meinung der Zuschauer noch vor dem Überschreiten der Linie ins Feld zurück, doch die Linienrichterin erkannte auf Tor.
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