Fußball
Ein Punkt gegen starke Pfreimder

Sport
Grafenwöhr
29.03.2016
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Die Sportvereinigung Grafenwöhr kam am Samstag nicht über ein torloses Remis gegen die SpVgg Pfreimd hinaus. Dennoch verbuchte der Gastgeber den Zähler unterm Strich als weiteren Schritt hin zum Ligaerhalt.

SV Grafenwöhr: Kolumbic, König, Rahn, Träger, Wächter, David Dobmann (90. Oheim), Renner, Fabian Weissel, Alexander Dobmann, Kraus, Lober (60. Drat)

SpVgg Pfreimd: Bergmann, Prey, Ring, Bergler, Dennis Lobinger, Lösch, Lorenz (90. Bloeth), Bastian Lobinger, Zechmann, Thorin (77. Schießl), Schreyer

SR: Daniel Richter (TSV 1860 München) - Zuschauer: 120

Angesichts der Hahnbacher Heimniederlage hat die Sportvereinigung mit dem torlosen Unentschieden gegen die SpVgg Pfreimd zwar zwei "Big Points" verschenkt. Betrachtet man allerdings den Spielverlauf, so geht das Unentschieden durchaus in Ordnung.

Pfreimd präsentierte sich im Sportpark als unangenehmer Gegner, der sich teuer verkaufte und nach vorne immer gefährlich war. Schon nach drei Minuten hätten die Gäste führen können. SV-Keeper Mario Kolumbic musste Kopf und Kragen riskieren, um das mögliche 0:1 zu verhindern.

Auch in der Folgezeit hatten die Gäste etwas mehr vom Spiel, wobei dies bei ausgeglichenen Spielanteilen vornehmlich darauf zurückzuführen war, dass Pfreimd einfach seine Möglichkeiten konsequenter zu Ende spielte. In der immer fairen, aber durchaus kampfbetonten Begegnung vergaben die Gäste in der 36. Minute eine weitere große Möglichkeit, so dass es torlos in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Hausherren ihre Offensivbemühungen und brachten nach exakt einer Stunde mit Edgar Drat den zweifachen Torschützen vom letzten Wochenende ins Spiel. Mit seinem ersten Ballkontakt hätte er dann auch für das 1:0 sorgen können. Nach einer Kopfballverlängerung stand er völlig frei vor Gästekeeper Thomas Bergmann, ließ diese Großchance aber ungenutzt.

Auch wenn die Grafenwöhrer durch einen Sieg mit dem punktgleichen SV Hahnbach die Plätze hätten tauschen und einen direkten Abstiegsrang verlassen können, so war am Ende SV-Trainer Stefan Richter mit dem Ergebnis nicht unzufrieden.
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