Fußball
Grafenwöhr dreht das Kellerduell

Sport
Grafenwöhr
14.11.2016
112
0

SV Grafenwöhr: Winkler, Rahn (70. Patrick Wagner), Hammermann (51. Weissel), Drat, Dippl, Fleischmann, David Dobmann, Renner, Alexander Dobmann, Lober (77. Schönberger)

FV Vilseck: Stephan Pröls, McLarrin, Herbrich, Siegert, Liermann (51. Weizer), Fink, Drwal, Dietrich,Mrosek, Frederic Pröls (58. Hörl), Lopez

Tore: 0:1 (22.) Piotr Drwal, 1:1 (67.) Maximilian Dippl, 2:1 (90.+1) Edgar Drat - SR: Florian Islinger (SpVgg Hainsacker) - Zuschauer: 100

(otr) In diesem brisanten Derby hat sich die Sportvereinigung Grafenwöhr mit einem "Last-Minute-Tor" und einem 2:1-Sieg über den FV Vilseck drei wichtige Punkte gesichert und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt. Gleichzeitig hat die Truppe von Trainer Stephan Richter ihre doch etwas dürftige Heimbilanz zumindest ein klein wenig aufpoliert.

Der FV Vilseck präsentierte sich im Sportpark nicht wie eine Mannschaft, die auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Der Gast hatte vor allem im ersten Abschnitt sogar mehr vom Spiel. In vielen Situationen waren die Hausherren meist nur zweiter Sieger. Der FV hatte die bessere Spielanlage und war zweikampfstärker. Das 0:1 fiel aus Grafenwöhrer Sicht zwar etwas unglücklich, war aber keineswegs unverdient. Bei einer Ecke rutschte SV-Schlussmann Benjamin Winkler weg, Piotr Drwal war per Kopfball erfolgreich. Mit der Führung im Rücken drückte Vilseck aufs Tempo und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Kurz vor der Pause lenkte der SV-Schlussmann einen Schuss von Stefan Liermann gerade noch über die Latte.

In der Pause schien SV-Trainer Richter seinen Mannen die richtigen Worte geflüstert zu haben, denn jetzt wehrten sich die Grafenwöhrer und lieferten dem FV ein ausgeglichenes Spiel. Hüben wie drüben häuften sich die Tormöglichkeiten. Der FV hatte riesiges Pech, dass der Ball nach einem Schuss an den Innenpfosten von der heimischen Abwehr noch geklärt werden konnte. Aus einer Standardsituation heraus fiel der Ausgleich. Einen von Johannes Renner auf den langen Pfosten gezogenen Freistoß verwertete Maximilian Dippl zum 1:1.

In einem offenen Schlagabtausch suchten nun beide Teams die Entscheidung. Drwal auf Vilsecker und Fabian Lober bzw. Edgar Drat auf Grafenwöhrer Seite hätten ihren Anhang beruhigen können, konnten in aussichtsreicher Position aber nicht erfolgreich abschließen. Als schon alle mit einem Unentschieden rechneten, war es Jonas Schönberger, der knapp an der Mittellinie das Spielgerät für Edgar Drat in die Schnittstelle passte. Der pfeilschnelle Grafenwöhrer Angreifer machte sich auf den Weg in Richtung Vilsecker Tor, ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und erzielte gegen einen machtlosen FV-Keeper Stephan Pröls den glücklichen Siegtreffer zum 2:1. SV-Trainer Richter umschrieb den Sieg auf seine Weise: "Endlich einmal wurden wir für unsere Moral belohnt".
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