Fußball
Grafenwöhr kann noch siegen

Sport
Grafenwöhr
17.10.2016
51
0

TSV Detag Wernberg: Buchberger, Alexander Luff, Cihelka, Litke, Denkewitz (46. Reis), Häffner, Petrov (62. Dütsch), Patrick Luff (46. Thimo Luff), Ansuma, Rauen, Maunz

SV Grafenwöhr: Winkler, Rahn, Hammermann, Wächter, Drat (75. Lober), Dippl, Fleischmann, David Dobmann, Renner (88. Bernet), Alexander Dobmann, Schmidt

Tore: 0:1 (20.) Johannes Renner, 0:2 (38.) Alexander Dobmann, 1:2 (90.) Lukas Maunz - SR: Dominik Haas (VfB Kulmbach) - Zuschauer: 100

(lfj) Die SV Grafenwöhr ist über ihren Schatten gesprungen und hat endlich wieder einen Sieg verbucht. Beim TSV Detag Wernberg gewannen die Schützlinge von Trainer Stefan Richter mit 2:1 und dies völlig verdient. Gegen die geschickt verteidigenden und blitzschnell konternden Gäste fehlte den Köblitzern die Durchschlagskraft im Angriff. Die Wernberger Abwehr präsentierte sich offen wie ein Scheunentor.

Die Gäste standen mit zwei Viererketten hinter der Mittellinie kompakt und ließen hinten kaum etwas zu. Dabei starteten sie immer wieder brandgefährliche Konter, welche das viel zu offensiv agierende TSV-Mittelfeld in der Entstehung nicht unterbinden konnte. In der 20.Minute ging Johannes Renner alleine aufs Detag-Tor zu und traf zur Gästeführung. Edgar Drat (23.) und Alexander Dobmann (25.) vergaben zwei weitere Hochkaräter für die Gäste. Dem kuriosen 0:2 (38.) ging zunächst ein klares Foulspiel voraus. Alexander Buchberger konnte den Schuss von David Dobmann noch parieren, doch Nico Denkewitz wollte den Ball nach vorne schlagen und schoss dabei Alexander Dobmann an, von dem das Spielgerät ins Tor trudelte.

Die zweite Halbzeit wurde für den TSV etwas besser, es fehlte aber die letzte Konsequenz. Die Gäste hätten durch einige Konter erhöhen können, vergaben aber jeweils kläglich. Erst in der Schlussminute kamen die drückenden Platzherren zum Anschlusstreffer, nachdem eine verunglückte Flanke von Lucas Maunz im Netz landete. Nur eine Minute später hätte es dennoch zu einem Punktgewinn reichen können. Doch beim Treffer von Toni Rauen hatte der Assistent eine umstrittene Abseitsstellung gesehen.
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