Absolventenfeier des St.-Michael-Werks
Bittere Lehre, süßer Lohn

Geschäftsführer Tassilo Heimberg, Schulleiter Peter Fleischmann, die Klassleiter Hans Graser, Karl-Heinz Daubitzer und Rudi Schmid sowie Michaela Keck-Neidull (hinten von links) stellten sich mit den Ausgezeichneten (vorne von links) Matthias Stachowski, Rene Gleixner und Maximilian Probst zu einem Erinnerungsfoto auf. Bild: hfz
Vermischtes
Grafenwöhr
15.03.2016
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Mit diesem Zitat des griechischen Philosophen Aristoteles "Die Wurzeln der Ausbildung sind bitter, aber die Frucht ist süß" wurden 40 Absolventen der Berufsschule ins Leben verabschiedet. Besonders durften sich die drei Schulbesten über die Früchte ihrer Lehrzeit freuen.

Bei der Entlassfeier an der Berufsschule des St.-Michaels-Werks gratulierte Schulleiter Peter Fleischmann den Winterprüflingen. Der Erfolg sei ein Ergebnis ihrer eigenen Begabung und Anstrengung, aber auch Eltern, Freunde, Ausbilder in den Betrieben, die Betreuer im Internat und die Lehrkräfte der Schule hätten einen wichtigen Beitrag dazu geleistet. Fleischmann wünschte den Absolventen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg: Neben Erfolg für die berufliche und private Zukunft hoffte er, dass die Absolventen ihre Schule nicht vergessen - sie seien am Michaels-Werk immer willkommen.

Zum erfolgreichen Abschluss von Ausbildung und Berufsschule gratulierte Tassilo Heimberg, Geschäftsführer des St.-Michaels-Werks. Er zitierte den Ausspruch des griechischen Philosophen Aristoteles "Die Wurzeln der Ausbildung sind bitter, aber die Frucht ist süß" und sah diesen als charakteristisch für die vergangenen Lehrjahre. Die Schüler hätten in Schule und Betrieb ihr Bestes gegeben, mussten Durchhaltevermögen zeigen und wohl auch manch bittere Pille schlucken. Doch heute dürfen sie die Früchte ernten; mit dem Abschluss sei ein wichtiges Etappenziel auf dem beruflichen Lebensweg erreicht.

Heimberg appellierte an die Schüler, ihre Begabungen in der Berufswelt einzusetzen. Gleichzeitig ermunterte er sie, sich weiter zu qualifizieren, um angesichts der rasanten Veränderung der Arbeitswelt bestehen zu können. "Seien Sie neugierig, offen und hilfsbereit", gab der Geschäftsführer zum Schluss mit auf den Weg.

Den Schlusspunkt unter die Entlassfeier setzte die Ehrung der Schulbesten: Mit einem Notendurchschnitt von 2,00 verlässt Rene Gleixner (Metallbauer) die Berufsschule. Ebenfalls eine Zwei vor dem Komma schafften Matthias Stachowski (2,22, Elektroniker) und Maximilian Probst (2,28, Anlagenmechaniker). Geschäftsführer Heimberg, Schulleiter Fleischmann und Michaela Keck-Neidull überreichten Zeugnisse und Geschenke an die ausgezeichneten Absolventen.
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