Alkohol statt Führerschein
Viel zu tun für die Inspektion Eschenbach: Zweimal Alkohol am Steuer und eine Suchaktion

Vermischtes
Grafenwöhr
15.01.2016
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Viel zu tun für die Polizei am Mittwoch auf den Straßen um Grafenwöhr. Am Morgen zogen sie einen alkoholisierten Fahrer ohne Führerschein aus dem Verkehr. Auch bei einem Unfall am Nachmittag war Alkohol aber kein Führerschein im Spiel. Und eine Suchaktion mussten die Beamten auch noch veranlassen.

Grafenwöhr/Hütten. Gegen 7.45 Uhr am Mittwoch kontrollierten Beamte der Inspektion Eschenbach den Fahrer eines Autos mit Anhänger in der Nähe des Freizeitsees Dießfurt. Die Polizisten erwischten den Mann völlig auf dem falschen Fuß: Wie es im Polizeibericht heißt, fehlte dem 44-Jährigen nicht nur der Fahrzeugschein für den Anhänger, sondern auch der erforderliche Führerschein. Eine Überprüfung bei der Führerscheinstelle bestätigte die Vermutung der Beamten: Der Pressather war ohne Fahrerlaubnis unterwegs. "Diese wurde ihm vor einiger Zeit wegen anderer Verkehrsdelikte von der Verwaltungsbehörde entzogen", heißt es im Polizeibericht.

Weil die Halterin des Autos von dem entzogenen Führerschein wusste, wird gegen sie wegen "Ermächtigung als Halter zum Fahren ohne Fahrerlaubnis" ermittelt. Auto samt Anhänger wurde verkehrssicher abgestellt. Den Fahrzeugschlüssel haben die Beamten vorübergehend sichergestellt.

Gegen 16 Uhr musste eine Streife zur Kreisstraße 21 bei Hütten. Ein 28-Jähriger hatte die Kontrolle über sein Auto verloren und prallte gegen einen Baum. Zeugen hatten die Polizei verständigt. Sie hatten beobachtet, wie das Auto ins Schlingern geriet, nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Der Unfall ereignete sich auf Höhe des Solarparks.

Das BRK brachte den mittelschwer verletzten Mann ins Klinikum Weiden. Auch bei ihm stellten die Beamten laut Bericht Alkoholgeruch fest, weshalb sie eine Blutentnahme veranlassten. Und auch hier stellte sich heraus, dass der Mann aus dem südlichen Landkreis Neustadt/WN ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Bei dem Betroffenen war es nicht die erste Fahrt unter Alkoholeinfluss.

Bei der Unfallaufnahme war nicht auszuschließen, dass eine zweite Person in dem Opel mitfuhr. Weil die Beamten Sorge hatten, dass diese sich verletzt haben und orientierungslos in der Umgebung unterwegs sein könnte, veranlassten sie eine Suchaktion. Nach geraumer Zeit und wiederholter Befragung des Verletzten im Klinikum, konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Das Auto musste abgeschleppt werden. Den Schaden gibt die Polizei mit etwa 3 500 Euro an.
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