Anlieger reden mit:
Bedenken entkräftet

Bürgermeister Edgar Knobloch (Zweiter von rechts) erläuterte beim Ortstermin der CSU den altstadtgerechten Ausbau der Alten Pfarrgasse und der Rösslwirtsgasse. Bild: mor
Vermischtes
Grafenwöhr
20.04.2017
88
0

Im Mai soll der Ausbau der Rösslwirtsgasse und der Alten Pfarrgasse beginnen. Bei einem Ortstermin stellte die CSU-Stadtratsfraktion mit Bürgermeister Edgar Knobloch die Planungen vor und nahm die Anregungen der Anlieger auf.

CSU-Fraktionssprecher Gerald Morgenstern erläuterte, dass durch den 2014 geplanten Auszug der Verwaltung vom Markplatz die gesamte Altstadtförderung gestrichen wurde. Durch Umkehr des Beschlusses wird als erste Maßnahme die Alte Pfarrgasse und die Rösselwirtsgasse mit rund 350 000 Euro bezuschusst. Bürgermeister Edgar Knobloch erläuterte die aus dem Jahr 2013 stammende Planung. Stadtwerke und WBG werden vorab Wasserleitung, Kanal und Anschlüsse erneuern.

Enge Fugen, kleine Bäume


Die beiden Altstadtgassen sollen durchgehend mit Granitpflaster belegt werden, Begleitgrün und Beleuchtung sollen der bisherigen Form in der Altstadt angeglichen werden. Bedenken äußerte eine Anliegerin, dass das Pflaster schwierig mit Rollatoren zu befahren sei. Bei der Pflasterung handle es sich um gesägten Granit, der mit engen Fugen verlegt werden soll, entkräfteten die CSU-Räte die Bedenken. Christian Kraus regte an, kleinwüchsige Bäume zu setzen und diese weiter von den Häusern weg zu Pflanzen. Der bisherige circa ein Meter breite und verwinkelte Steig von der Pressather Straße wird durch Grundstückstausch und Umwidmung begradigt und verbreitert. Die Anlieger waren der Auffassung, dass eine Aufweitung auf zweieinhalb Meter vollkommen ausreicht. Absperrpfosten an den Einfahrten sollen die Nutzung nur für Fußgänger und Radfahrer möglich machen. Unübersichtlich ist der Übergang des Wegs in die bereits fertiggestellte Straße an der Stadtmauer. Die Brüder Specht baten hier um die Anbringung eines Spiegels, um Radfahrer frühzeitig zu sehen.

Insgesamt werteten die Teilnehmer die Maßnahme als eine weitere Attraktivitätssteigerung für die Altstadt. Bürgermeister Knobloch stellte heraus, dass auf die Anlieger nur an den Kosten eines einfachen Ausbaus beteiligt werden, der Mehraufwand für den altstadtgerechten Ausbau wird von der Förderung und der Stadt getragen. Gespräche sollen mit dem privaten Eigentümern des Alten Pfarrhofs und des gegenüberliegenden Anwesens geführt werden um deren Sanierung anzustoßen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.