Ausstellung "Nothilfe für Kinder" in der Berufsschule des St.-Michaels-Werks: Arbeit des ...
Ausstellung über die Arbeit des Kinderhilfswerks Unicef in der Berufsschule des St.-Michael-Werks

Schulleiter Peter Fleischmann (links) eröffnete mit Alexandra Meindl-Müller und Rosemarie Schatz von der Unicef-Arbeitsgruppe Regensburg die Ausstellung "Nothilfe für Kinder". Bild: hfz
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Grafenwöhr
14.12.2015
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Millionen Kinder weltweit sind von Krieg, Naturkatastrophen und Hungerkrisen bedroht. In der Berufsschule Grafenwöhr beleuchtet jetzt eine Ausstellung die Arbeit des Kinderhilfswerks Unicef. Ziel ist es, auf das Schicksal dieser Kinder aufmerksam zu machen.

Die Ausstellung "Nothilfe für Kinder" ist zur Zeit in der Privaten Berufsschule des St.-Michaels-Werks zu sehen. Alexandra Meindl-Müller, Vorsitzende der Unicef-Arbeitsgruppe Regensburg, eröffnete sie mit Rosemarie Schatz, Unicef-Referentin für die Arbeit in Schulen. "Die Unicef-Nothilfe wird überall dort auf der Welt gebraucht, wo Kinder unter Krieg leiden oder auf der Flucht sind, wo Hunger herrscht und Naturkatastrophen ihr Leben gefährden", führte Meindl-Müller in die Präsentation ein.

Die Unicef-Nothilfemaßnahmen decken die wichtigsten Bereiche wie Schutz der Kinder und ihrer Rechte, Nahrungsmittelhilfe, Versorgung mit sauberem Wasser, Medikamente und Impfschutz sowie Schulunterricht ab. Der letzte Teil der Ausstellung erzählt anhand der Lebensgeschichte von Sterling, einem Mädchen aus Haiti, wie erfolgreich psychosoziale Hilfe und Unterstützung für unbegleitete Kinder sein kann.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung nahmen zahlreiche Schüler die Möglichkeit wahr, mit den beiden Expertinnen ins Gespräch zu kommen und gerade über die aktuelle Lage vieler Flüchtlinge vor Ort und in Deutschland zu diskutieren. Andere nutzten die von Unicef bereitgestellten Fragebögen und erkundeten auf eigene Faust die Ausstellung. Gerade die große Resonanz und die aktive Teilnahme zahlreicher Schüler mit ihren Lehrern an der Ausstellung bestätigten, so die Organisatoren Susanne Kocbek, stellvertretende Schulleiterin, und Verena Mardanow, dass die Ausstellung ein großer Gewinn für die Schule war.

Auch Schulleiter Peter Fleischmann betonte, dass besonders die momentane Flüchtlingssituation und deren ständige Präsenz in den Medien zeige, wie wichtig es vor allem für Pädagogen innerhalb des Bildungs- und Erziehungsauftrags ist, die Schüler über die weltweiten Geschehnisse zu informieren und auch darüber mit ihnen zu sprechen. Das Michaels-Werk wünsche sich, auch zukünftig weitere Unicef-Aktionen an der Schule auf die Beine zu stellen und so einen kleinen Beitrag für Kinder in Not zu leisten.
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