Bäume heben Asphalt am Radweg in Grafenwöhr an
Wurzelige Hürde

Die Eichen und Linden an der Pressather Straße haben die Arbeiter in einem zu engen Grünstreifen gepflanzt. Wurzelkappungen sind nun notwendig, um den bereits angehobenen Weg ausbessern zu können. Bild: mor
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Grafenwöhr
29.09.2016
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Vorsicht, Stolperfalle für Radfahrer. Wer auf dem Weg entlang der Pressather Straße Richtung Stadtmitte von Grafenwöhr unterwegs ist, muss aufpassen. Die Wurzeln von Eichen und Linden haben den Asphalt angehoben. Der Grund: Die Pflanzen haben zu wenig Platz. Der Fehler muss nun behoben werden.

Die Bäume, die am Radweg entlang der Pressather Straße stehen, hätten so nicht gepflanzt werden dürfen. Der Grünstreifen ist zu eng. Ein Experte des Straßenbauamts hat die Schäden, welche die Wurzeln auf dem Geh- und Radweg anrichten, begutachtet.

Der Asphalt sei mittlerweile stark angehoben, und die Wölbungen seien regelrechte Stolperfallen. Bürgermeister Knobloch erläuterte in der Sitzung des CSU-Ortsverbandes, dass ähnliche Schäden am Radweg an der Felsmühlstraße von städtischen Arbeitern bereits ausgebessert wurden. An der Pressather Straße stehen die Bäume jedoch zu nahe an Straße und Radweg, Wurzelkappungen könnten helfen und den weiteren Wuchs beeinträchtigen. Zunächst soll aber versucht werden, die Wurzeln abzusenken. Die offenen Flächen werden mit Verbundsteinpflaster geschlossen.Die Stadträte sprachen sich dafür aus, gegebenenfalls einzelne Bäume zu entfernen, sollte es zu weiteren Schäden am Radweg oder gar der Straße kommen.

Der Kreisverkehr an der B 299 bei der Einfahrt zur Wache 6 steht kurz vor der Umsetzung. Stadtrat Thomas Mayer und Mitglieder des Vorstandes stellten erneut die Notwendigkeit von Kreisverkehren an der Einmündung Bahnhofstraße/Pressather Straße heraus.

Auch an der Wache 3 und der Einfahrt zu McDonalds scheine ein Kreisverkehr sinnvoll. Die Straßenbreite mit vier Spuren und der starke Abbiegeverkehr machen das Überqueren der Fahrbahn für Fußgänger schwer. Erfolge, so Knobloch, konnten beim Verkauf von Gewerbeflächen erzielt werden. Drei Grundstücke am Gewerbegebiet am Flugplatz wurden für eine Autowaschanlage, eine Autoreparaturwerkstatt und an eine bestehende Firma verkauft. Ein weiterer Betrieb plant ebenfalls einen Grundstückskauf. Mit einem Aktionstag soll der Wochenmarkt forciert werden.
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