Brand in Grafenwöhr
Dank an die Retter

Es gibt noch viel zu tun in der Eichendorffstraße. Bild: mor
Vermischtes
Grafenwöhr
18.06.2016
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Die Aufräumarbeiten "zwischen den Blöcken" in der Eichendorffstraße sind im Gange. Die Kripo forscht nach der Brandursache und auch Grafenwöhrs Feuerwehr hat noch genug zu tun.

Zwei Tage nach dem nächtlichen Inferno standen in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend die Rettungskräfte im Fokus der Nachbetrachtung. Bürgermeister Edgar Knobloch lobte ihr rasches Handeln: "Zehn Minuten später wäre deutlich mehr passiert." Knobloch dankte auch dem Rettungspersonal des BRK für die Hilfe bei der Evakuierung der Anwohner und deren Unterbringung in der neuen BRK-Bereitschaft. Der Bürgermeister lobte ferner das Verständnis der Betroffenen in den dreigeschossigen Wohnblöcken. "Die Gelassenheit der Bewohner beim Verlassen ihrer Wohnungen war bemerkenswert".

Auch einige Stadträte würdigten den Rettungseinsatz. FW-Fraktionssprecher Thomas Schopf betonte: "Egal, ob Leute mit oder ohne Blaulicht, alle haben souverän gehandelt." Schopf berichtete über Reaktionen aus den Mehrfamilienwohnhäusern, den Brandschutz der Gebäude nun unter anderen Gesichtspunkten zu sehen. Zu prüfen sei beispielsweise die Notwendigkeit weiterer Fluchtwege.

Ergänzend empfahl Gerald Morgenstern, die Zufahrtsmöglichkeiten zu den Wohnblöcken der Gemeinnützigen Wohnungsbau-GmbH zu verbessern. Bewährt habe sich der Einbau neuer Fenster mit Mehrfachverglasung. Thomas Weiß verwies auf die gute Geräteausstattung der Wehr: "Jeder Euro in eine zeitgemäße Ausrüstung ist sein Geld wert." Deshalb versprach Knobloch auch den umgehenden Kauf einer Wärmebild-Kamera für 3 bis 4000 Euro.
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