BRK-Bereitschaft Grafenwöhr bekommt neues Zuhause
Glücklich und stolz

Stellvertretende Bereitschaftsleiterin Kathrin Regler im Büro des neuen Rotkreuzhauses. Die Wand im Hintergrund schmückt das Bild des Schweizers Henri Dunant, dem Gründer des Roten Kreuzes. Bild: az
Vermischtes
Grafenwöhr
15.10.2016
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Die Grafenwöhrer Bereitschaft des Roten Kreuzes bekommt ein neues Zuhause. Das kann sich die Bevölkerung am "Tag der offenen Tür" am Sonntag ansehen.

Kathrin Regler strahlt: "Wir freuen uns riesig über unser neues Haus." Mit ihrem Vater, Bereitschaftsleiter Hermann Regler, ist sie Frontfrau des Grafenwöhrer Roten Kreuzes und gleichzeitig Bereitschaftsleiterin des BRK-Kreisverbandes Weiden-Neustadt. Die Bereitschaft Grafenwöhr gehört mit zu den größten im Kreisverband. Die Aufgaben wurden im Laufe der Jahre immer umfangreicher. Doch die Erledigung an verschiedenen Plätzen erwies sich als nicht besonders hilfreich.

Nunmehr jedoch ist alles unter einem Dach vereint. "Das erleichtert die Arbeit in jedem Fall", sagt Regler. So sei das neue Haus nicht nur eine repräsentative Darstellung des Roten Kreuzes vor Ort. Es bringe zudem enorme Vorteile, wie etwa die Unterbringung des Fahrzeugs und Einsatzmaterials, sowie Räumlichkeiten zur Mitgliederschulung. Es fördere den Zusammenhalt und schärfe den Gemeinschaftssinn. Es biete die Plattform für diverse Veranstaltungen - auch für die Öffentlichkeit. Es sei darüber hinaus Werbung neuer Mitglieder und Förderer, die man für die Zukunft dringend brauche.

Das Fahrzeug, erklärt Kathrin Regler, diene der schnellen Einsatzgruppe und sei wichtiger Bestandteil des Katastrophenschutzes im Landkreis. In einer Großgarage, die dem Haus angegliederten ist, stehe es 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr startklar bereit.

"Das Haus lebt von uns und mit uns als Einsatzkräfte", ist sich Kathrin Regler sicher. Gleichzeitig verweist sie auf die Hilfe von Mitgliedern und Leuten aus der Bevölkerung, die dem Roten Kreuz kostenlos durch Arbeitseinsätze und Know-how viel Geld sparen halfen. "Ohne all die ehrenamtliche Arbeit wäre das Projekt nicht realisierbar gewesen", ist Regler überzeugt. Auf zirka 250 000 Euro würden sich die Kosten belaufen. Die Finanzierung, so ließ sie wissen, sei unterteilt in Eigenkapital, Spenden von Stadt und Stadtwerke, aus der Bevölkerung und eben den Einsparungen durch ehrenamtliche Hilfe. Sie spricht von 4500 unentgeltlich geleisteten Stunden. Die Restsumme müsse die Bereitschaft an den Kreisverband als Vorschussleister in den nächsten Jahren zurückführen.

Dass sich die beiden wichtigen Hilfsorganisationen Feuerwehr und Rotes Kreuz auf einem Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft befinden, würden beide als Glücksfall sehen. Die Zusammenarbeit diene letztlich dem Wohle der Bevölkerung.

InfoAm morgigen Sonntag kann sich die Öffentlichkeit ein Bild machen von dem schmucken Bauwerk. Die Bevölkerung ist ab 13 Uhr zum Tag der offenen Tür eingeladen. Zu Beginn bekommt das Haus den kirchlichen Segen. (az)
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