Buben und Mädchen der Netzaberg-Middle-School erkunden Kultur- und Militärmuseum
Übungsplatz und Elvis Presley

Elvis am Piano in der Micky-Bar war eine der Stationen im Kultur- und Militärmuseum. Die sechsten Klassen der Netzaberg-Middle-School besuchten das Museum, Reinhard Trauner (links) sowie Josef Neubauer und Gerhard Götzl gaben in englischer Sprache Erläuterungen zur Ausstellung. Bild: mor
Vermischtes
Grafenwöhr
11.11.2016
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"Welche berühmte Person war 1958 und 1960 in Grafenwöhr stationiert?" - Diese und andere Fragen hatten die amerikanischen Schüler beim Besuch des Kultur- und Militärmuseums zu beantworten. Dass es Privat Elvis Presley war, wussten erstaunlich viele der Buben und Mädchen, in der Elvis-Ecke des Museums bewunderten sie den uniformierten King of Rock'n'Roll am Piano der Micky-Bar.

Führung auf Englisch


Mit 68 Kindern besuchte das "Lancer Team" der Netzaberg-Middle-School das Kultur- und Militärmuseum. Reinhard Trauner, Josef Neubauer und Rektor a. D. Gerhard Götzl führten die amerikanischen Kinder in drei Gruppen durch den Militär- und Kulturteil.

Auf Englisch gaben die drei Museumsführer den amerikanischen Kindern einen Überblick über die Entstehung der Stadt Grafenwöhr, die Entwicklung des Übungsplatzes sowie die Zeit nach dem Krieg und die Veränderungen im Lager in den vergangen zehn Jahren.

Die Kinder mit ihren Lehrerinnen Donna Walker und Cynthia Nicholson waren beeindruckt von der geschichtlichen Darstellung im Museum. Bemerkenswert fanden sie es, dass der erste Artillerieschuss 800 Meter neben dem Ziel lag oder dass Hitler Kinder in den letzten Kriegstagen zur Verteidigung des Landes eingesetzt hatte. Auch dass Grafenwöhr ein Stadttor hatte und beim Einmarsch der amerikanischen Panzer gesprengt wurde, war für die Mittelschüler der sechsten Klassen neu.

Fragebogen


Der Museumsbesuch war eine Veranstaltung im Unterricht anlässlich des amerikanischen "Veterans Day". Um den Unterricht auch effektiv zu machen, hatten die Mädchen und Buben auf einem Arbeitsbogen verschiedene Fragen zur Geschichte der Soldatenstadt zu beantworten.
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