Cousinentreffen in Grafenwöhr - Anreise aus den USA für Kaffee, Kuchen und Wiedersehen
Über den Atlantik zum Familientreffen

Mit ihren Partnern, Kindern und Enkeln versammelten sich die Cousins und Cousinen vor dem Rathaus für ein gemeinsames Foto, um noch lange eine Erinnerung an das Treffen zu haben. Bild: abu
Vermischtes
Grafenwöhr
07.10.2015
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So etwas hat es in dieser Form noch nicht gegeben. Am Sonntag trafen sich in Grafenwöhr 12 Cousins und Cousinen mit ihren Partnern, Kindern und Enkeln zu einem großen Familiennachmittag. Sogar aus Amerika kamen die Gäste, um ihre Verwandten zu treffen. 25 Familienmitglieder aus drei Generationen verbrachten einen Nachmittag im Hotel zur Post.

Die Idee zu dem Cousin- und Cousinentreffen hatte Hermann Daubenmerkl schon vor einigen Jahren. Doch erst mit seiner Pensionierung fand er die Zeit für die Organisation. Der gebürtige Grafenwöhrer suchte sich alle Adressen und Telefonnummern seiner Verwandten zusammen. Lange musste er nicht auf die Zusagen warten. "Ich hätte ja nicht damit gerechnet, dass die Verwandten aus Amerika wegen Kaffee und Kuchen rüberkommen", freute sich Daumenmerkel.

Tatsächlich machten sich fünf der amerikanischen Familienmitglieder auf dem Weg in die Oberpfalz: Daubenmerkls Schwester Sylvia, die Cousine Diana mit ihren beiden Enkeln Shay und Isaac, sowie der Cousin Arnold. Doch auch andere Cousinen und Cousins machten sich auf einen längeren Weg nach Grafenwöhr. Quer in Deutschland verteilt lebt die Familie. Aus Westfalen, Franken und der gesamten Oberpfalz reisten die Gäste an. Auch Hermann Daubenmerkl selbst ist aus dem hohen Norden nach Grafenwöhr gekommen. Er lebt mit seiner Familie seit vielen Jahren in Mecklenburg-Vorpommern.

Zu Beginn bedankte sich der Organisator bei seinen Helfern. "Alleine hätte ich das nie so gut geschafft." Nach dem Mittagessen hatten die Gäste auf Einladung von Willi Buchfelder, Vorstand des Heimatvereins Grafenwöhr, die Möglichkeit, das Kultur- und Militärmuseum zu besichtigen. Sie durften sogar einen Blick in die vier neugestalteten Räume des Kulturteils werfen, die erst am 17.Oktober offiziell eröffnet werden.

Am Nachmittag gab es bei Kaffee und Kuchen eine kleine Fotopräsentation mit Bildern aus Kindertagen und den letzten Jahren. Den Cousinen und Cousins kamen dadurch wieder viele Geschichten ins Gedächtnis. Viele der Verwandten haben sich teilweise noch nie oder schon lange nicht mehr gesehen weshalb es viel zu erzählen gab.

Alle Teilnehmer waren der Meinung, dass das Treffen rundum gelungen war. Bis zum nächsten Treffen sollten nicht wieder so viele Jahre vergehen.
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