Dankeschönabend für Helfer
Ehre für die Ehrenamtlichen

Mal umgekehrt: Stellvertretend für alle Mitarbeiter erhielt Ottilie Meindl (Zweite von rechts) von Bürgermeister Edgar Knobloch (rechts) eine Flasche Wein von der Partnergemeinde Grafenwörth. Sonja Kaatz (links) und Elisabeth Gottsche (Mitte) überreichten dem Seniorenbeauftragten der Stadt, Stadtrat Karlheinz Wächter, einen blühenden Azaleenstock. Bild: az
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Grafenwöhr
05.03.2016
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Wer das ganze Jahr über zur Stelle ist, wann immer er gebraucht wird, freut sich natürlich auch über einen offiziellen Dank. Beim Dankeschönabend von Mehrgenerationenhaus und Stadt für Ehrenamtliche gab es dazu die Chance.

Es ist mittlerweile Tradition, dass die Mitarbeiter von Mehrgenerationenhaus (MGH) und Sozialer Stadt zu einem gemeinsamen Essen eingeladen werden. Den beiden Frontfrauen, Sonja Kaatz, zuständig für Projektsteuerung, sowie Elisabeth Gottsche, Projektleitung und Quartiermanagment, war es ein Anliegen, all den Ehrenamtlichen ihre Wertschätzung zu bekunden. Auch Bürgermeister Edgar Knobloch zeigte sich dankbar für das vielfältige Ehrenamt in der Stadt.

Beide Seiten profitieren


Anhand einer Liste gab Sonja Kaatz einen Überblick auf das stattliche Angebot im MGH, das erst durch das zuverlässige Ehrenamt am Leben erhalten werden könne. So nannte sie unter anderem Sommer- und Seniorenfest, gemeinsame Faschingsfeier mit der evangelischen Gemeinde, Beteiligung am Kinderferienprogramm, Vortragsreihen, Projekte mit Schule und Landkreis. Kaatz erwähnte auch die Tanzgruppe von Waltraud Atterberry, die Klöppelgruppe mit Christine Wächter und Angelika Hohl.

Von den jeweiligen Gartengestaltungsmaßnahmen zwischen Schülern und Erwachsenen profitierten beide. Die Jugendlichen würden hier sozusagen als "Partner auf Augenhöhe" ernst genommen. Das vorhandene Hilfsangebot "Der kleine Dienst" in der Gemeinde werde weiter bestehen bleiben, ungeachtet des neu gegründeten Selbsthilfevereins "Generationen Hand in Hand".

Klare Worte fand Sonja Kaatz auch für den wöchentlichen Hutzanachmittag. "Viele denken, das ist mehr oder weniger eine reine Klatschrunde." Fakt sei vielmehr, dass hier ein Austausch über aktuelle Geschehnisse lokaler, politischer oder gesellschaftlicher Natur stattfinde, auch unter Leuten mit ansonsten wenig Kommunikationsmöglichkeiten.

Schönste Bestätigung solcher Treffen wären immer wieder Reaktionen wie: "Es hat sich gelohnt zu kommen." Integration sei darüber hinaus ein Thema, dem man schon immer aufgeschlossen gegenüberstehe. Im kommenden Jahr allerdings werde sich das Mehrgenerationenhaus neu aufstellen müssen, wobei dem demografischen Wandel eine wesentliche Rolle zukomme, verriet die Sprecherin.

Knapp aber herzlich


Quartiermanagerin Elisabeth Gottsche dankte knapp aber sehr herzlich. "Ihr begleitet mich das ganze Jahr über. Es ist einfach toll, wenn ich nur anrufen brauche und ihr seid da." Nur so wäre Vieles machbar. Auch Bürgermeister Edgar Knobloch dankte namens der Stadt für so viel Ehrenamtsarbeit. Dieses Mit- und Füreinander nannte er "beispielhaft" und sei eine Bereicherung für jeden Ort. "Die Stadt wird das MGH auch weiter unterstützen", lautete sein Versprechen. Auch er hielt die Hutzanachmittage für bereichernd. Als Dankeschön der Stadt hatte Knobloch Wein aus der österreichischen Partnergemeinde Grafenwörth mitgebracht. Vom MGH gab es Azaleenstöcke.

Elisabeth Gottsche war es wichtig, noch zu erklären, dass das Essen von der Metzgerei Fuchs aus Pressath stamme. Sie wollte damit "ausdrücklich einen kleinen Dank zurückgeben". Schließlich unterstütze diese während des ganzen Jahres zuverlässig den Bürgerladen, sprich die Tafel.
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