Deutsch-Amerikanisches Volksfest auf Camp Kasserine eröffnet
58. Geburtstag einer Freundschaft

Schnipp-Schnapp - das Fest kann beginnen. Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (vorne, von links), DMV-Chef Oberstleutnant Anton Kussinger, DAGA-Vorsitzender Helmuth Wächter, Oberst Lance C. Varney, Grafenwöhrs Bürgermeister Edgar Knobloch, Brigadegeneral Antonio A. Aguto, Landtagsabgeordneter Tobias Reiß und Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl eröffneten mit dem Durchschneiden des roten Bandes das 58. Deutsch-Amerikanische Volksfest im Camp Kasserine. Bilder: rgr (3)
Vermischtes
Grafenwöhr
05.08.2016
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Diese Premiere bewältigte der neue Garnisonskommandeur Oberst Lance C. Varney völlig pannenfrei. Bereits nach zwei Schlägen floss der Gerstensaft aus dem Zapfhahn und die erlösenden Worte erklangen: "O'zapft is!"

Vor dem traditionellen Bier-Anstich eröffneten Oberst Lance C. Varney, Brigadegeneral Antonio A. Aguto, Bürgermeister Edgar Knobloch, DAGA-Präsident Helmuth Wächter, DMV-Chef Oberstleutnant Anton Kussinger und Landtagsabgeordneter Tobias Reiß das 58. Deutsch-Amerikanische Volksfest mit dem Durchschneiden des roten Bandes. Mit dabei waren auch Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl sowie der amerikanische DAGA-Präsident James P. Federline. Chaplain David Hicks und Pfarrer Thomas Jeschner beteten für ein friedvolles Fest.

"Ich danke Ihnen allen, dass Sie heute zu uns gekommen sind. Wir freuen uns auf ein Wochenende voller Spaß und deutsch-amerikanischer Freundschaft, die eine so lange Tradition hier in unseren Städten und Gemeinden hat", erklärte Varney. "Es begann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, um die deutsch-amerikanische Freundschaft zu fördern und um Geld für die Menschen zu sammeln, die noch immer unter den Folgen des Krieges litten." Neben seinem Willkommensgruß bat der Garnisonskommandeur auch um Verständnis wegen der verstärkten Sicherheitsmaßnahmen, bedingt durch die jüngsten Ereignisse.

Varney bedankte sich bei der Stadt Grafenwöhr, der Bundeswehr, den Feuerwehren, dem BRK und dem DAGA (Deutsch-Amerikanischer Gemeinsamer Ausschuss) für die Vorbereitung des Festes. Sein besonderer Dank galt der bayerischen Polizei und den deutschen Feldjägern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und Partnerschaft mit der Militärpolizei.

Auch der deutsche DAGA-Präsident Helmuth Wächter und Bürgermeister Edgar Knobloch hießen die Gäste des Deutsch-Amerikanischen Volksfestes willkommen. "Besonders die große Vielfalt des Essenangebots wird sehr gern angenommen. Wenn die Deutschen sogar das amerikanische Bier trinken, ist das ein Zeichen der Freundschaft", meinte Knobloch.
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