Ebo Rau spricht über Selbstheilungskräfte des Körpers
Weiße Ritter siegen

Vermischtes
Grafenwöhr
16.03.2016
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Während seiner Nachmittagssprechstunde wurde Ebo Rau in Sekunden vom Arzt zum Patienten. Vor 18 Jahren erhielt der Mediziner die Diagnose: "Bauchspeicheldrüsenkrebs im fortgeschrittenen Stadium". "Zuerst war ich hilflos, habe aber dann Wege gesucht", beschreibt der Allgemeinarzt. Beim Katholischen Frauenbund berichtet er, was er bei dieser Suche fand.Die Schulmedizin bot ihm nur Chemotherapien und Bestrahlungen, da eine Operation zunächst nicht möglich war. Zuerst habe er mit seiner Seele geredet: "Ebo, sei unbesorgt. Ich, deine Seele bin unsterblich." Seitdem sei er angstfrei. Er riet: "Die Diagnose sollte akzeptiert werden, jedoch nicht die Prognose."

Ich habe die Krebszellen als schwarze Ritter und die Abwehrzellen als weiße Ritter gesehen, die schließlich gesiegt haben", beschreibt Rau seine Gedanken. Auch Spitzensportler wie Skifahrer bereiten sich auf schwere Aufgaben vor, indem sie in Gedanken durch die Tore fahren. "Genauso sollten das auch Spitzenkranke machen." Bewegung tut gut. Ganz wichtig seien "L-Vitamine". "Das sind Liebe, Lust, Lachen, Laufen und Loslassen. Wer das Leben liebt und herzhaft lachen kann, steigert seine Abwehrkräfte. Ein wichtiger Heilfaktor sei für ihn das Beten.

In seinen Vortrag bezog der Referent die Besucher bei Atem- und Vorstellungsübungen ein. "Selbstvertrauen und Gelassenheit müssen eingeatmet werden. Ausatmen muss man, was wir loslassen wollen." Außerdem gilt: "Wenn man mit dem Verstand und der Vernunft nicht weiterkommt, sollte man Gefühle zeigen und beobachten, was einem gut tut." Jeder sollte einer fremden Person zulächeln und sie per Handschlag begrüßen. Außerdem sollte sich jeder seinem Gegenüber mit seinem Namen vorstellen und sagen: "Ich bin ein wertvoller Mensch."
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