Ehemalige Klassenkameraden der Wirtschaftsschule Eschenbach feiern nach 40 Jahren Wiedersehen
„G’lernt is g’lernt“

Vermischtes
Grafenwöhr
25.10.2016
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Lang, lang ist es her, dass sie zusammen die Schulbank drückten. Am Wochenende sahen sich die Schüler nun wieder, die vor 40 Jahren die Wirtschaftsschule verlassen hatten.

Eschenbach. (rgr) Schon vor 18 Monaten hatten sie ein Treffen ins Auge gefasst, aber niemand ergriff die Initiative. Vor zwei Monaten wurde dann doch noch mit der Organisation gestartet, denn Wilma Weiß meinte: "Das können wir doch immer noch machen."

In die Hand nehmen


Schließlich nahm das Organisationsteam mit Charlotte Hautmann, Heidi Schäftner (Luber), Renate Gradl (Hoheisel), Christa Reiter (Suttner) und Wilma Weiß (Schönmann) das Ganze in die Hand. Das Treffen begann dort, wo vor 40 Jahren "Auf Wiedersehen" gesagt wurde, nämlich in der Wirtschaftsschule. Da diese jedoch im Laufe der vier Jahrzehnte ein anderes Aussehen bekam, sollte sie besichtigt werden. Schulleiter Thomas Reitmeier stellte sich zur Verfügung und führte die Ehemaligen mit Oberstudienrätin Elke Spitaler durch das Gebäude. Anhand einer Präsentation erläuterten sie, wie das Wissen in der Wirtschaftsschule heutzutage vermittelt wird.

Heute unterrichten etwa doppelt so viele Lehrer wie damals. Auch einen "American Store" sowie die "Fantastic GmbH" als Übungsfirmen gab es damals genauso wenig wie eine gebundene Ganztagsklasse, die eigene Lehrkräfte unterrichteten. Außerdem läuft alles digital.

Nach den umfassenden Informationen stärkte sich die Gruppe mit einem Kaffee im "Hexenhäusl". Das Ehemaligentreffen ging im Gasthaus "Rußweiher" beim Rodler weiter, wo die Damen und Herren von den ehemaligen Lehrern Peter Mielich, Annemarie Metz, Günther Schorr, Karin Schweitzer und Brigitte Aussprung empfangen wurden. Helga Langer konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein. Aber sie schickte Grüße, die in Stenografie verfasst waren, an ihre ehemaligen Schüler. "G'lernt is g'lernt", kann man dazu nur sagen, denn beim Entziffern gab es keinerlei Probleme.

Kaum Veränderungen


Bei einem gemeinsamen Essen tauschten die Ehemaligen Erinnerungen aus und fragten einander, was die vergangenen Jahrzehnte gebracht hatten. Dabei stellten sie fest, dass sich die meisten nur unwesentlich verändert haben. "Hilden (in Nordrhein-Westfalen), Offenbach und Regensburg sind die am weitest entfernten Wohnorte; ansonsten sind eigentlich die meisten in ihrer Heimat geblieben", stellte Charlotte Hautmann fest. Noch erfreulicher war die Tatsache, dass bisher noch niemand verstorben ist.

Das können wir doch immer noch machen.Wilma Weiß
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