Ehre für "Motor und Getriebe"
Hans Pappenberger zum Ehrenkommandanten ernannt

Vermischtes
Grafenwöhr
23.02.2016
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Hans Pappenberger ist neuer Ehrenkommandant der Grafenwöhrer Feuerwehr. In der Jahreshauptversammlung verliehen die Kameraden dem 54-Jährigen die Auszeichnung.

18 Jahre - 1998 bis 2016 - stand Pappenberger als Kommandant an der Spitze der Grafenwöhrer Floriansjünger. Zuvor war er bereits drei Jahre zweiter Kommandant, Atemschutzgerätewart und 1986 schon einmal kommissarisch Kommandant. Bei den turnusmäßigen Wahlen vom 23. Januar stellte er sich nicht mehr zur Wahl.

Sein Nachfolger, Alexander Richter, zugleich Vorsitzender der Wehr, zeichnete den langjährigen Kommandanten nun mit der besonderen Ehrung aus. Richter bezeichnete Pappenberger als Motor und zugleich Getriebe der Feuerwehr. Beim Bau des Feuerwehrgerätehauses war er Bauleiter, Chef und Arbeiter zugleich, sagte der Vorsitzende. Ferner waren ihm die Beziehungen zu anderen Feuerwehren immer wichtig.

"Du bist heute für mich ein Mentor und ein großes Vorbild", betonte Richter. "Für Hans lagen die Belange der Feuerwehren immer an oberster Stelle. Weiter lagen ihm Geburtstage aber auch Beerdigungen unserer Mitglieder am Herzen. Ich kenne keinen, der sich hier so engagierte wie Hans", so der Vorsitzende weiter.

Zahlreiche weitere Redner würdigten die Arbeiten des Vollblutfeuerwehrlers. Bürgermeister Edgar Knobloch zollte Pappenberger für seine Arbeit für die Stadt seinen größten Respekt. Auch er zählte die Renovierung und Umbau des Gerätehauses auf, vier Fahrzeuge wurden in seiner Amtszeit angeschafft. Knobloch erinnerte an das große Hochwasser in Grafenwörth im Jahr 2002: Seit diesem Ereignis sind nicht nur die beiden Städte näher zusammengewachsen, sondern auch die Feuerwehren.

Kommandant Pappenberger leitete damals den Grafenwöhrer Hilfstrupp für Grafenwörth. Als federführender Kommandant zentralisierte er die Arbeit und die Beschaffungen der vier gemeindlichen Feuerwehren. Als große Entscheidung würdigte Edgar Knobloch dessen Entschluss. "Es spricht für Hans Pappenberger, dass er jetzt entschieden hat aufzuhören. Zu einem Zeitpunkt zu dem er eigentlich noch voll fit ist, lässt er andere ran, die jetzt auch noch Lust auf das Amt des Kommandanten haben. Das ist der eindeutige Beweis, dass es dem Hans nur um die Feuerwehr geht und nie um ihn selber. Ich zolle dir für diese weise Entscheidung meinen vollsten Respekt", sagte der Bürgermeister. Mit mehreren Geschenken, darunter ein Gutschein für einen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain, verabschiedete er ihn offiziell aus seinem Amt.

Auch der Spielmannszug mit Betreuerin Maria-Luise Enderlein-Schmidt würdigte die Verdienste Pappenbergers. Über den Spielmannszug sei er zur Feuerwehr gekommen, wusste die Betreuerin. "Der Spielmannszug war dir immer wichtig, wir durften immer und zu jeder Zeit deine Unterstützung erfahren", dankte sie. Auch die Jugendgruppe, die Patenwehren und Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Mark würdigten die Leistungen des scheidenden Kommandanten. Pappenberger zeigte sich überwältigt. Er dankte seiner Frau Hannelore sowie seinen drei Söhnen, ohne deren Unterstützung er dieses Amt nie hätte ausfüllen können.
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