Eine Stadt zum Bleiben
Grafenwöhr für Varney eine "schöne Gegend"

Oberst Lance C. Varney freute sich mit Ehefrau Amy, Tochter Elizabeth und Sohn Ben über die Willkommens-Torte. Bilder: mor (2)
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Grafenwöhr
07.07.2016
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Michael Formica hielt bei der Kommandoübergabe eine Ansprache.

Oberst Lance C. Varney fühlt sich von Anfang an wohl in Grafenwöhr. Bei der Kommandoübergabe kann er sich sogar schon vorstellen, die Stadt am Truppenübungsplatz seine Heimat zu nennen.

Mit einem bayerischen "Grüß Gott" hieß Varney am Dienstag die Gäste bei der Kommandoübernahme der US-Armee Garnison Bavaria willkommen (wir berichteten). "Es ist wie ein Lotteriegewinn, nach Grafenwöhr zu kommen", gestand er. Zusammen mit Command Sergeant Major Robert G. Todd zerschnitt Varney mit einem Säbel eine weißblau-verzierte Torte, die er anschließend mit Ehefrau Amy, Tochter Elizabeth und Sohn Ben an die Gäste verteilte.

Der Leiter der US-Standortverwaltungen in Europa, Michael D. Formica, hatte zuvor die Truppenfahne der Garnison von Interimskommandeur Oberst William E. Rieper an Oberst Varney übergeben. Mit einem Bittgebet von Chaplain Kevin M. Pies und der deutschen und amerikanischen Nationalhymne - gespielt vom Quartett der US-Armee-Band - begann die militärische Zeremonie vor dem Hauptquartier der Garnison. Formica begrüßte dazu Ehrengäste von Politik, Militär, Polizei, Forst und dem öffentlichen Leben. Er dankte Stabschef Rieper für sein Engagement als Übergangskommandeur und begrüßte den neuen Kommandeur.

Große Aufgaben


Formica stellte die Bedeutung der Übungsplätze für die derzeitigen und zukünftigen Aufgaben heraus. Der neue Kommandeur komme in einer bewegten Zeit mit wichtigen Aufgaben, die ihn fordern werden. Die Voraussetzungen für die Ausbildung nicht nur der amerikanischen Truppe, sondern auch von immer mehr internationalen Truppenteilen seien zu garantieren.

Mit der Unterstützung der rotierenden US-Truppen in Grafenwöhr und Hohenfels würden die Verpflichtungen gegenüber der Nato gewährleistet und die Nato effektiv gehalten, so Formica. Der Direktor der Installation Management Command-Europe verwies auf die ausgezeichneten deutsch-amerikanischen Beziehungen, die Varney vorfindet. Die Garnison erfreue sich dauerhafter Partnerschaften mit 30 bayerischen Gemeinden und Organisationen.

"Ich freue mich auf die Fortführung einer wunderbaren Partnerschaft mit Ihnen und darauf, diese schöne Gegend meine Heimat nennen zu dürfen", sagte Varney auf Deutsch. "Ich war schon in vielen Ländern, aber die deutsch-amerikanischen Beziehungen, die hier vorzufinden sind, machen dies zu einen der besten Plätze für einen Soldaten der US-Armee."

Einsätze im Irak


Varney hat bereits große internationale Erfahrungen. Sein Weg führte ihn bislang nach Korea, Rom und Frankreich. In Lille war er zuletzt beim "Nato Rapid Reaction Corps" eingesetzt. Varney war außerdem bei vier Kampfeinsätzen im Irak und in Afghanistan.

Ich freue mich auf die Fortführung einer wunderbaren Partnerschaft mit Ihnen und darauf, diese schöne Gegend meine Heimat nennen zu dürfen.Oberst Lance C. Varney


HintergrundDie US-Armee Garnison Bavaria ist die größte Garnison außerhalb der USA und umfasst Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels und Garmisch. Auf den Standorten leben etwa 35000 Menschen, darunter sind zirka 9600 US-Soldaten. (mor)
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